Im Kopf der Honigbiene

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Ein Forschungsteam der Uni Würzburg untersucht das Gehirn der Honigbiene. Die Gruppe um den Biologen Dr. Jerome Beetz interessiert, wie das räumliche Gedächtnis im Insektengehirn repräsentiert ist.

Was haben Menschen und Honigbienen gemeinsam? Sie tanzen. Während jedoch Menschen sich in der Regel zum Spaß bewegen, hat der Tanz der Honigbiene eine wichtige Funktion: Damit teilt das Tier Informationen über Richtung und Entfernung zu einer lukrativen Futterquelle ihren Kolleginnen mit und greift dafür auf ihr räumliches Gedächtnis zurück. Das Verhalten der Honigbienen ist in dieser Hinsicht gut erforscht. Weniger gut untersucht sind die Prozesse, die während des Tanzes im Gehirn ablaufen.

Hier setzt Dr. Jerome Beetz, Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie der Uni Würzburg (JMU), mit einem Projekt an: „Wir wissen, dass die Biene beim Schwänzeltanz akustische Signale aussendet, die dazu verwendet werden können, Distanzinformationen zu entschlüsseln. Einige Nervenzellen im Gehirn, die diese Signale verarbeiten, sind bereits beschrieben“, so der Biologe. Dies stellte Hiroyuki Ai, Professor an der Fukuoka Universität (Japan) und Kooperationspartner an Beetz‘ Projekt, fest.

Das Gehirn der Honigbiene erkunden
„Besonders spannend jedoch ist, dass die räumlichen Informationen im Schwänzeltanz in völliger Dunkelheit kommuniziert werden, wohingegen außerhalb des Nests vor allem visuelle Signale eine entscheidende Rolle für die Orientierung spielen“, so der JMU-Wissenschaftler, „so dient der optische Fluss – vergleichbar mit dem Blick aus einem fahrenden Zug –, den die Biene während ihres Fluges wahrnimmt, zur Messung der zurückgelegten Distanz.“ Das Ziel des Biologen ist es, herauszufinden, wo im Gehirn der Honigbiene beide Quellen der Distanzmessung integriert werden. „Wir vermuten daher Nervenzellen, die sowohl visuelle als auch akustische Signale verarbeiten“, so Beetz.

Dafür steht dem JMU-Wissenschaftler ab Mai 2025 ein Team zur Verfügung: Das Projekt wird im Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit knapp zwei Millionen Euro gefördert. Damit kann Beetz in den kommenden sechs Jahren eine Nachwuchsforschungsgruppe aufbauen, bestehend aus zwei Doktoranden und einem Postdoc-Forschenden.

Die Honigbiene im Flugsimulator
Um messen zu können, was im Gehirn passiert, wenn das räumliche Gedächtnis abgerufen wird, hat Beetz während seines Postdocs in der Gruppe von Professor Basil el Jundi, ehemaliger JMU-Nachwuchsgruppenleiter, eine eigene Messtechnik entwickelt: Die Tetroden-Ableitung. Hierbei werden mittels Tetroden Nervensignale aufgenommen, während das Insekt in einem Flugsimulator sich frei drehend orientieren kann. Dazu implantiert der Forscher dem Insekt vier ultrafeine Elektroden im Gehirn, die die Aktivität einzelner Nervenzellen messen.

„Diese Methode ermöglicht es uns, neuronale Messungen vorzunehmen, während sich das Tier aktiv orientiert. Eine solche Messung wäre an frei fliegenden Insekten nicht möglich, da sie das Gewicht der Elektroden und Sender nicht tragen könnten. Daher konzentrieren wir uns darauf, im Flugsimulator eine möglichst natürliche Umgebung zu erzeugen“, so der künftige Nachwuchsgruppenleiter.

Aber woher weiß die Arbeiterin, wohin sie fliegt, wenn sie sich im Grunde genommen nur an Ort und Stelle bewegt? Hier kommt virtuelle Realität (VR) ins Spiel.

Mit einer Drohne wird das Team Fotoaufnahmen des Gebiets um den Bienenstock machen. Eine Software erstellt daraus eine 3D-Umgebung, die an dem realen Vorbild angelehnt ist. Die Honigbiene kann sich somit im virtuellen Raum frei bewegen. Dieses Projekt geschieht in Kooperation mit Professor Tim Landgraf, Institut für Informatik der Freien Universität Berlin, und Professorin Karin Nordström, Professorin an der Flinders University in Australien, die bereits ein VR-System für fliegende Insekten entwickelt hat.

Würzburg: Optimaler Forschungsstandort
„Wichtig für uns ist es, das Verhalten der Honigbiene gemeinsam mit den dazugehörigen Prozessen im Gehirn zu messen. Nur so können wir erforschen, wie das Gehirn Verhalten steuert“, so Beetz. Würzburg sei hierfür der optimale Forschungsstandort. Hier gebe es eine lange Tradition in der Bienenforschung und die optimale Infrastruktur, um die Messungen durchzuführen. Unterstützung erhält er auch von Professor Keram Pfeiffer und Dr. Jacqueline Degen vom JMU-Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie, die ihm als Kooperationspartner zur Seite stehen.

Auch Studierende sollen Teil von Beetz‘ Team sein; sie können bei ihm aktiv forschen und so ihre Bachelor- und Masterarbeiten anfertigen. „Ich möchte ihnen früh einen Einblick vermitteln, was es heißt, in der Wissenschaft zu arbeiten. Dazu werden die Studierenden vollwertige Teammitglieder und lernen eigenständig Forschungsfragen zu stellen und zu bearbeiten, denn auch sie werden wichtige Beiträge zu dem Projekt leisten“, so der Biologe.

Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Ökologische Putenmast: Konventionelle Herkünfte auch für Ökolandbau geeignet

Auch mit schnell wachsenden Putenherkünften lassen sich unter ökologischen Fütterungs- und Haltungsbedingungen gute und wirtschaftlich tragfähige Mastleistungen erzielen. Das ist das Ergebnis einer vierjährigen Studie, die Forscherteams des FiBL Deutschland, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gemeinsam durchgeführt haben.

In den Untersuchungen prüften die Forscherteams die Wirkung unterschiedlicher Fütterungsvarianten. Dabei erhielten die Tiere während der achtwöchigen Aufzuchtphase Kraftfuttermischungen mit reduzierten Mengen der wichtigsten Aminosäuren Methionin und Lysin sowie geringeren Energiegehalten. Zusätzlich untersuchten die Forschenden, wie sich die Zufütterung von Grünfuttersilage und verschiedene Haltungsformen auf die Entwicklung der Puten auswirkt. Alle Varianten wurden mit der schnell wachsenden Herkunft B.U.T. 6 und der langsam wachsenden Auburn-Herkunft durchgeführt.

In den Versuchen mit Putenhähnen zeigte sich, dass eine Absenkung der empfohlenen Aminosäuregehalte in der Aufzuchtphase um bis zu 30 Prozent im Kraftfutter bei 10 Prozent geringeren Energiegehalten in der nachfolgenden Mastphase vollständig ausgeglichen wurde. Die Tiere zeigten bei dieser Fütterungsstrategie ein ausgeprägtes kompensatorisches Wachstum. Zudem hatte die limitierte Fütterung während der Aufzucht keinen negativen Einfluss auf die spätere Fleischqualität.

Bessere Leistungen im Mobilstall
Auffällig war nach Einschätzung der Forscherteams, dass die Haltung im Mobilstall mit Grünauslauf bei ausreichender Vegetation offenbar einen nennenswerten Beitrag zur Versorgung der Tiere leisten kann. Die Putenhähne dieser Variante hatten signifikant höhere Schlachtkörpergewichte bei hohem Brustmuskelanteil im Vergleich zu den Tieren mit reiner Stallhaltung. Als Grund sehen die Fachleute das zusätzliche Angebot an proteinreichen Nahrungsquellen im Auslauf wie Grünfutter, Würmer und Insekten.

Die Zufütterung von Grünfuttersilage und der Grünauslauf führten zu einer verringerten Kraftfutteraufnahme, wobei die Silage einen größeren Verdrängungseffekt hatte.

Insgesamt seien beide Herkünfte in der Lage, ihr Wachstumspotenzial auch bei eingeschränkter Energie- und Aminosäureversorgung und unter ökokonformen Haltungsbedingungen voll auszuschöpfen. B.U.T. 6-Hähne erzielten jedoch eine höhere Schlacht- und Wachstumsleistung bei geringerer Nährstoffaufnahme pro Kilogramm Zuwachs. Das ist aus Sicht der Forscherteams ein Hinweis darauf, dass diese Herkunft unter ökologischen Bedingungen bessere Leistungen erzielt als die langsam wachsenden Auburn-Tiere. Zudem hatten B.U.T. 6-Herkünfte in der Mast deutliche Vorteile bei der Wirtschaftlichkeit.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des FIBL

Originalmeldung des FIBL mit Kontaktdaten zum Autor Dr. Christian Lambertz

Gesamtabschlussbericht zum Projekt „Ökologische Putenmast: Bedarfsgerechte Aminosäuren- und Vitaminversorgung in Abhängigkeit von Genotyp, Fütterungsstrategien und Haltungsbedingungen“

Gesunde Milchkühe trotz langer Nutzungsdauer

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Von Corinne Oberist, FIBL Schweiz

Eine lange Nutzungsdauer von Milchkühen hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische und ethische Vorteile. Eine neue FiBL Studie auf Schweizer Milchviehbetrieben zeigt: Eine längere Nutzungsdauer muss nicht mit Einbussen bei der Tiergesundheit oder höherem Medikamenteneinsatz einhergehen.

Die Nutzungsdauer von Milchkühen ist ein entscheidender Faktor für die Nachhaltigkeit in der Milchproduktion. Je länger eine Kuh im Betrieb verbleibt, desto besser verteilen sich die Aufzuchtkosten und Klimaauswirkungen auf die Milchleistung. Doch oft wird befürchtet, dass ältere Kühe gesundheitliche Probleme entwickeln und häufiger behandelt werden müssen. Eine aktuelle Studie des FiBL hat deshalb Schweizer Milchviehbetriebe mit langer und kurzer Nutzungsdauer verglichen. Zwischen den Betrieben bestand im Durchschnitt eine Nutzungsdauerdifferenz von über 2 Jahren.

Gute Fruchtbarkeit als Schlüssel zur Langlebigkeit
Betriebe mit langlebigen Kühen zeichneten sich durch eine bessere Fruchtbarkeit aus. So waren weniger Besamungen bei Erstkalbinnen nötig und sowohl die Güst- wie auch die Zwischenkalbezeiten waren kürzer. Auch führten Betriebe mit längerer Nutzungsdauer tendenziell weniger Antibiotikabehandlungen zur Behandlung von Fruchtbarkeitsproblemen durch.

Höhere Zellzahlen, aber kein Unterschied bei Mastitisbehandlungen
Die Zellzahlen der Kühe von Betrieben mit längerer Nutzungsdauer waren höher als von Betrieben mit kurzer Nutzungsdauer. Die Schwankungen innerhalb der Betriebe waren jedoch gross und die Zellzahlen lagen in beiden Gruppen unter 100’000 Zellen pro Milliliter Milch. „Der Unterschied in den Zellzahlen war geringer, als wir aufgrund des deutlich höheren Alters bei Kühen auf Betrieben mit langer Nutzungsdauer erwartet hätten“, erklärt Anna Bieber, FiBL Mitarbeiterin und Erstautorin der Studie. Zudem führten die erhöhten Zellzahlen nicht zu signifikant mehr antibiotischen Mastitisbehandlungen.

Kaum Unterschiede im Gesundheitsmanagement
Die untersuchten Gruppen zeigten keine Unterschiede in Bezug auf Lahmheit und Klauengesundheit. Betriebe mit kürzerer Nutzungsdauer führten tendenziell öfter Antibiotikabehandlungen im Bereich Fruchtbarkeit und wegen anderer Gesundheitsprobleme durch, dieses Ergebnis konnte jedoch nicht statistisch abgesichert werden. Ansonsten unterschieden sich die medizinischen Behandlungen nicht. Auch die gesundheitsbezogene Betriebsabläufe – beispielsweise der Anteil Betriebe, der die Reihenfolge des Melkens nach Eutergesundheitsstatus durchführte oder das Melkzeug einer Zwischenreinigung unterzog, die Anzahl Klauenschnitte pro Jahr, die Nutzung von Einzelboxen für kranke Kühe oder der Einsatz von Alternativmedizin – glichen sich.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine lange Nutzungsdauer nicht auf Kosten der Tiergesundheit gehen muss. „Langlebige Kühe sind nicht nur ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, sondern auch ein wirtschaftlicher Vorteil für den Betrieb“, betont Anna Bieber. Um dies zu erreichen, empfiehlt sie Betrieben insbesondere die Fruchtbarkeit sowie die Euter- und Klauengesundheit gezielt zu fördern.

Link zur Originalstudie

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin: Originalmeldung des FIBL mit Kontaktdaten

Förderung für Autonomes Herden- und Weidemanagement von Rindern

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Das Bündnis „AutoPasture – Digitale Anwendungen für ein autonomes Herden- und Weidemanagement von Rindern“ wird als einer von fünf Forschungsverbünden im Landesexzellenzprogramm „Anwendungsorientierte Exzellenzforschung“ mit rund 5 Mio. € für vier Jahre gefördert. Das Bündnis „AutoPasture“ zielt darauf ab, zukunftsfähige, tierwohlgerechte Lösungen für die Rinderhaltung zu entwickeln, indem es die Weidehaltung von Rindern automatisiert und damit den personellen Aufwand reduziert.

Es umfasst als Reallabore Milchviehhaltung, produktionsorientierte Mutterkuhhaltung und die Haltung von Wasserbüffeln.

Das Vorhaben untersucht auch, wie sich die Beweidung auf unterschiedliche Vegetationsgemeinschaften auswirkt und ob bestimmte Bereiche strategisch beweidet werden können, um zum Beispiel die Ausbreitung von Schadpflanzen zu verhindern. Weitere Forschungsfragen betreffen die Förderung der Biodiversität, die Auswirkungen von Technik auf das Wohlbefinden der Tiere und die Grenzen und Möglichkeiten der Automatisierung des Weidemanagements.

Von der Hochschule Stralsund beteiligte sich Prof. Dr.-Ing. Mark Vehse mit einem Konsortium bestehend aus Partnern der Universität Rostock, der Hochschule Neubrandenburg, dem Forschungsinstitut für Nutztierbiologie in Dummerstorf sowie dem Forschungsverbund MV an dem im Jahr 2024 gestarteten Wettbewerb. Unterstützt wird das Konsortium zudem durch die beiden assoziierten Partner, das Fraunhofer IGP (Rostock) und das Fraunhofer IGD (Rostock). „Wir sind unglaublich stolz auf die Förderung und hoch motiviert, die Forschungsfragen schnellstmöglich anzugehen“, erklärt Prof. Vehse. Die Forschungslandschaft in M-V soll durch das Projekt bereichert werden, in dem weitere Forschungsfelder bearbeitet und zugleich sehr unternehmensnahe Lösungen entwickelt werden, „die auch wirklich in eine technische Umsetzung gehen können“, betont Prof. Vehse.

Quelle: Hochschule Stralsund

2025 Wechsel an der KTBL-Spitze: Prof. Dr. Nicole Kemper ist neue KTBL-Präsidentin

Anlässlich der KTBL-Tage in Celle wählte die Mitgliederversammlung des KTBL am 26. März Prof. Dr. Nicole Kemper zur neuen Präsidentin. Professorin Kemper folgt damit Prof. Dr. Eberhard Hartung im Amt nach, der acht Jahre an der Spitze des KTBL stand und für eine Wiederwahl nicht mehr kandidierte, sich aber weiterhin als Teil des Präsidiums engagiert.

Als Stellvertreter wurden Dr. Stefan Neser, Leiter des Instituts für Landtechnik und Tierhaltung an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und Dr. Harm Drücker, Leiter des Fachbereichs Landtechnik, Energie, Bauen, Immissionsschutz bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, gewählt.

Frau Professor Dr. Nicole Kemper studierte Veterinärmedizin an der Universität Leipzig, abschließend mit der Approbation als Tierärztin. Es folgte die Promotion am Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Nach Abschluss der Habilitation am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel war sie als Professorin für Hygiene und Reproduktionsphysiologie der Nutztierhaltung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig. Seit August 2013 ist sie Professorin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Direktorin des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie.

Professor Kemper engagierte sich seit 2015 einige Jahre in der KTBL-Arbeitsgemeinschaft Nutztierhaltung sowie in weiteren KTBL-Arbeitsgruppen. Sie wurde 2017 in das Präsidium und nun an dessen Spitze gewählt.

Die weiteren gewählten Präsidiumsmitglieder sind Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr, Inhaber des Lehrstuhls „Digital Farming“ an der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern Landau (RPTU), Prof. Dr. Eberhard Hartung Direktor des Institutes für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sowie Prof. Dr. Silke Hüttel, Leiterin der Professur für Management der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen.

Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern ist Dr. Burkhard Schmied, Leiter der Abteilung 7 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, kraft Amtes Mitglied des Präsidiums.

Quelle: KTBL

Insektenprotein für (Öko-)Schweine? Bioland Schweinefachtagung 2025

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Andrea Meyer von der LWK Niedersachsen referierte anlässlich der diesjährigen Schweinefachtagung des Bioland-Verbands über Optionen und Herausforderungen beim Einsatz von Insekten als Futtermittel und bei der Zucht der Tiere.

Seit 2021 darf Insektenprotein in Deutschland an Geflügel, Fische und Schweine verfüttert werden. Für Insektenprotein als Futtermittel sprechen grundsätzlich der mögliche Ersatz von z. B. Ölkuchen, die Flächenersparnis und der hohe Proteingehalt von Insekten.

Insekten produzieren antimikrobielles Protein, das zur Keimabwehr beiträgt und evtl. gegen Nekrosen oder Schwanzbeißen helfen könnte. Aber macht Insektenprotein in der Schweinefütterung auch ökonomisch Sinn?

In einem Fütterungsversuch, bei dem eine Versuchsgruppe 4% Insektenprotein bekam (dreiphasige ad libitum Pelletfütterung), zeigte sich, dass bei Mastleistung und Schlachtkörperbewertung praktisch identische Ergebnisse zur herkömmlich gefütterten Kontrollgruppe erreicht werden können. Aber: die Futterkosten je 100 kg Zuwachs lagen um 54% höher! Bei der „Insektengruppe“ waren es € 125,89, bei der Kontrollgruppe nur € 81,66 je 100 kg.

Bei einem Versuch der TH Bingen wurden lebende Insektenlarven an Ferkel verfüttert. Es zeigte sich, dass Ferkel ganz begeistert auf das Lebendfutter und Spielmaterial reagieren, aber welche weiteren Vorteile eine Larvenfütterung hat, sei noch ungeklärt, sagte Andrea Meyer. Ebenso welche Fütterungstechnik geeignet sei, um vor allem die Larven am Verlassen des Futtertrogs zu hindern. Und: auch die Kosten wären noch nicht berechnet.

Einige Landwirte (vor allem auch Schweinemäster) spielen mit dem Gedanken, selbst in den Zukunftsmarkt Insektenzucht einzusteigen. Bis 2030 wird für die EU eine Produktions-Steigerung von 11.000 t (2023) auf 600.000 t erwartet! Wichtigste Abnehmer sind bereits heute der Heimtiersektor und die Aquakultur und auch die Pharmaindustrie hat Interesse (an Insektenfett und Chitin).

Es gibt heute in Deutschland zwar etliche Start-Ups, aber noch wenig verfügbare Mengen. In den Niederlanden, Frankreich und Dänemark bestehen bereits größere Anlagen. In der dänischen „Enorm“-Anlage sollen einmal jährlich 10.000 t Insektenprotein, 2.500 t Insektenöl und 15.000 t Insektenfrass (als Düngemittel) produziert werden.

Dazu wurden € 100 Mio. investiert! Die Futterkosten liegen bei € 20-€ 23 je dt, weshalb ein Verkaufspreis zwischen € 3,00 und € 3,50 erzielt werden muss.

Wer selbst in diesen Markt einsteigen will, müsse nicht nur mit hohen Auflagen, Registrierungs- und Zulassungspflichten rechnen, sondern auch einen neuen Stall (mit 4 Meter Deckenhöhe) bauen, führe Frau Meyer aus. „Mal eben“ den Schweinemaststall umwidmen ist damit wohl keine Option.

Zehn Eier mehr pro Person: Neue BZL-Versorgungsbilanz

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern stieg 2024 nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) auf 249 Eier und wuchs damit das zweite Jahr in Folge. Die Erzeugung von Konsumeiern im Inland erhöhte sich ebenfalls auf 15,2 Milliarden Stück (+ drei Prozent). Trotz derzeitiger Eierknappheit in den USA und der Lage in Großbritannien schätzt das BZL die Versorgung zu Ostern als sicher ein, auch wenn Deutschland etwa ein Viertel seines Bedarfs importieren muss.

Während laut Versorgungsbilanz der rechnerische Verbrauch im Jahr 2023 noch 239 Eier betrug, verbrauchten die Bundesbürgerinnen und -bürger im vergangenen Jahr 249 Eier pro Person, inklusive verarbeiteter Eier in Eiprodukten. Der Nahrungsverbrauch wuchs damit auf insgesamt 20,8 Milliarden Eier (2023: 19,9 Milliarden), was einem Plus von mehr als vier Prozent entspricht. „Eier erweisen sich im Vergleich zu anderen Lebensmitteln für Verbraucherinnen und Verbraucher im Einzelhandel als relativ preisstabil“, erklärt Dr. Josef Goos, Leiter des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL). Bei der Ausbreitung der flexitarischen Ernährung sind Eier zudem eine kostengünstige Quelle für hochwertiges Eiweiß.

Legehennenbestand steigt auf über 51 Millionen
Neben dem Verbrauch hat auch die Produktion zugenommen. Der Bestand an Legehennen war 2024 mit 51,4 Millionen um eine Million Tiere höher als 2023. Darin enthalten ist eine vom BZL hinzu geschätzte Anzahl an Legehennen in Kleinbeständen mit weniger als 3.000 Haltungsplätzen. Die Legeleistung stieg ebenfalls an: Von 291 Eiern je Henne und Jahr (2023) auf nunmehr 295 Eier je Henne. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 15,2 Milliarden Konsumeier erzeugt (+ drei Prozent). Damit konnte der Inlandsbedarf zu 72,2 Prozent aus heimischer Ware gedeckt werden (-0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2023).

Hohe Inlandsnachfrage lässt Importe wieder steigen
Die Importe von Schaleneiern stiegen geschätzten Angaben zu Folge 2024 um rund 400 Millionen Stück (knapp sieben Prozent), die von Eiprodukten (Vollei, Eigelb und Eiweiß, flüssig, getrocknet, gefroren) ebenfalls um sieben Prozent. Von den importierten Schaleneiern stammten 76 Prozent aus den Niederlanden, gefolgt von Polen (13 Prozent) und Belgien (drei Prozent).

Trotz des hohen Inlandsbedarfs legten auch die Ausfuhren zu, wobei insbesondere der Export von Eiprodukten anstieg. Die Hauptabnehmerländer von Eiprodukten aus Deutschland waren 2024 Polen, Österreich, die Schweiz, Dänemark und die Niederlande.

Eierangebot zu Ostern knapp, aber ausreichend
Von der aktuellen Eierknappheit in den USA und der Lage in Großbritannien spüren Verbraucherinnen und Verbraucher auf den deutschen Eiermarkt derzeit keine unmittelbaren Auswirkungen, da der Handel mit diesen Ländern bislang nur in sehr geringem Umfang stattfindet.

Kurz vor Ostern rechnet das BZL mit einer traditionsgemäß erhöhten Eiernachfrage. „Diesen erhöhten Bedarf wird der Lebensmitteleinzelhandel bestmöglich bedienen. Knapp werden könnte vor Ostern die Verfügbarkeit besonders bei den preisgünstigen Einstiegssegmenten der jeweiligen Haltungsformen“, schätzt BZL-Leiter Goos die Lage ein. „Das ist aber jedes Jahr vor Ostern so und die Regale werden anschließend zeitnah wieder gefüllt sein.

Versorgungsbilanz: Zahlen nur bis 2022 vergleichbar
Das BZL verwendet in den Versorgungsbilanzen die Bevölkerungszahlen des Statistischen Bundesamtes für die Berechnung von Pro-Kopf-Angaben. Mit dem Zensus 2022 gibt es eine neue Grundlage für die Fortschreibung. In den Bilanzen wurden die Bevölkerungszahlen ab 2022 durch die aktuellen Zahlen aus dem neuen Zensus ersetzt und die Daten zum Pro-Kopf-Verbrauch entsprechend aktualisiert. Eine Vergleichbarkeit mit Werten vorheriger Jahre ist damit derzeit nicht möglich.

Die Versorgungsbilanz Eier ist unter www.bmel-statistik.de/eier sowie unter www.ble.de/eier zu finden.

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Update Blauzunge

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Die Blauzungenkrankheit ist eine virusbedingte Krankheit der Wiederkäuer, insbesondere der Rinder, Schafe und Ziegen. Das gegenwärtig in Deutschland vorherrschende BTV-3-Geschehen hat sich im Jahr 2024 über weite Teile Europas ausgebreitet. Auslöser war ein erster im September 2023 in den Niederlanden aufgetretener Fall. In Deutschland erreichte die Infektionswelle zwischen Juli und Oktober 2024 ihren Höhepunkt. Hauptsächlich betroffen waren bisher der Westen und Norden Deutschlands. Das Infektionsgeschehen hat nach Oktober witterungsbedingt deutlich abgenommen. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt mehr als 15.000 BTV-3-Ausbrüche amtlich festgestellt, überwiegend betroffene Tierarten waren Rinder und Schafe. Ein hohes Risiko für Ausbrüche des Blauzungenvirus Serotyp 3 (BTV-3) ist in Deutschland schon ab Mai zu erwarten, da dann die Gnitzen, Überträger des Virus, wieder vermehrt fliegen werden.

Alle Informationen zum aktuellen Tierseuchengeschehen sind hier zu finden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ermutigt Rinder-, Schaf- und Ziegenhalterinnen und -halter dazu, ihre Tiere gegen das Blauzungen-Virus (BTV 3) zu impfen. Derzeit ist die Anwendung von drei bislang nicht zugelassenen BTV-3-Impfstoffen gemäß BTV-3-Impfgestattungsverordnung weiterhin möglich. Durch die BTV-3-Impfung kann eine Erkrankung von Tieren verhindert oder eine deutliche Reduktion der klinischen Symptome und der Sterblichkeit sowie weiterer Folgen einer BTV-3-Infektion erreicht werden. Diese Maßnahme stellt bisher den einzigen wirksamen Schutz vor der Erkrankung dar. Die Impfung sollte jetzt im Februar/März erfolgen, da ab Mai das Erkrankungsrisiko steigt und die Impfung einige Zeit braucht, bis sich der Schutz im Tier aufgebaut hat. Bei Tieren, die schon 2024 eine Grundimmunisierung erhalten haben, ist eine einmalige Impfung als Booster ausreichend. Tiere, die bisher noch nicht geimpft wurden, sollten eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen innerhalb dem vom jeweiligen Hersteller empfohlenen Abstand.

Zur besseren Information der tierhaltenden Betriebe hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den betroffenen Verbänden jetzt eine Hilfestellung an die Hand gegeben: In einem neuen Merkblatt zur Blauzungenkrankheit wird über alle Aspekte rund um die Infektion und die Impfung aufgeklärt.

Quelle: Der Hoftierarzt, Dr. Heike Engels

Zuerst erschienen im E-Magazin „Der Hoftierarzt“ 1-2025

Klimawandel: Kann die Tierhaltung Teil der Lösung sein?

Fleisch, Eier und Milchprodukte bleiben wichtige Bestandteile der weltweiten Ernährung. Angesichts des wachsenden Drucks zur Reduzierung der Umweltauswirkungen der Lebensmittelproduktion stellte Prof. Dr. Frank Mitlöhner von der University of California in Davis in einem Webinar von Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH fest, dass die Tierhaltung sowohl Teil des Problems als auch der Lösung sein könne, wenn Maßnahmen zur Emissionsreduktion und Effizienzsteigerung ergriffen werden.

Mitlöhner wies darauf hin, dass die Tierhaltung in Industrieländern wie Deutschland etwa 5 % der nationalen Treibhausgasemissionen ausmacht. Der Hauptverursacher des Klimawandels sei jedoch der Sektor der fossilen Brennstoffe. Der Verzehr von tierischen Produkten sei daher nicht der Hauptauslöser des Klimawandels, wie eine Studie zeige, die nachwies, dass ein Verzicht in den USA nur zu einer Reduktion von 2,6 % der Emissionen führen würde.

Der Hauptemittent von Treibhausgasen aus der Tierhaltung ist Methan, das bei der Verdauung von Wiederkäuern und bei der Lagerung von Gülle entsteht. Methan hat eine viel kürzere Lebensdauer als CO2 und trägt nur für etwa 10 Jahre zur Erderwärmung bei, bevor es abgebaut wird.

Mitlöhner betonte, dass eine Reduktion der Tierbestände in Industrieländern die Emissionen nur verlagern würde. Stattdessen sollten Maßnahmen ergriffen werden, um Emissionen in nützliche Produkte umzuwandeln, wie zum Beispiel durch den Einsatz von Biogasanlagen, die Methan einfangen und in Strom oder Treibstoff umwandeln.

Praktische Lösungen umfassen auch die Zucht von Tieren, die weniger Methan produzieren, den Einsatz von Methaninhibitoren und verbessertes Management in der Tierhaltung. Diese Ansätze können den Methanausstoß erheblich reduzieren.

Abschließend stellte Mitlöhner fest, dass es möglich sei, den Einfluss der Tierhaltung auf das Klima zu verringern. In Kalifornien, wo bis 2030 eine Reduktion der Methanemissionen um 40 % erreicht werden soll, werden durch Biogasanlagen und Effizienzsteigerungen bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Er betonte, dass eine gemeinsame Anstrengung von Gesellschaft und Landwirtschaft erforderlich sei, um Nachhaltigkeit in der Tierhaltung zu fördern.

Quelle: Der Hoftierarzt, Dr. Heike Engels

Mit dem Duftstoff-Navi zum Nektar: Blüten manipulieren „stehlende“ Hummeln für bessere Bestäubung

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Duftstoffe von Blüten wirken nicht nur über die Luft, sondern auch als Geschmacksstoffe im Nektar. Das hat ein deutsch-US-amerikanisches Forschungsteam unter Leitung der Universität Ulm herausgefunden. Es konnte zeigen, dass Springkraut-Blüten Hummeln mit einem ausgeklügelten chemischen Leitsystem zum Nektar führen. Mit dieser raffinierten Strategie verhindern die Pflanzen auch, dass die Insekten nur den Nektar stehlen, ohne ihre Arbeit als Bestäuberinnen zu verrichten. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Fachjournal Current Biology veröffentlicht.

Wenn im jetzt beginnenden Frühjahr wieder Bienen, darunter auch Hummeln, und andere Insekten durch Gärten und Parks summen, folgen sie einem ausgeklügelten chemischen Leitsystem: Um Bestäuber anzulocken und ihnen den Weg zu Pollen und Nektar zu weisen, geben Blüten leichtflüchtige organische Substanzen als Duftstoffe ab, und zwar nicht nur in die Luft, sondern auch in den Nektar: Bienen und Hummeln können diese nämlich nicht nur riechen, sondern dank zahlreicher Sinneszellen an ihren Mundwerkzeugen auch schmecken. Diese zweifache Funktion wurde bislang kaum wissenschaftlich untersucht. Ein internationales Team um die Ulmer Forschenden Kim Heuel, Dr. Hannah Burger und Professor Manfred Ayasse konnte jetzt nachweisen, dass sich Duftstoffe in Pflanzenarten mit komplexen Blüten räumlich verteilen und manche flüchtigen organischen Verbindungen nur im Nektar vorkommen.

„Wir konnten erstmals zeigen, dass Pflanzen eine Art chemosensorische Landkarte in ihren Blüten anlegen“, erläutert Erstautorin Kim Heuel. „Bestimmte Duftstoffe – manche zum Riechen, andere zum Schmecken – kommen ausschließlich im Nektar vor und leiten die Bestäuber wie ein Navigationssystem zum Ziel.“ Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten nordamerikanische Springkraut-Arten mit einem gebogenen Nektarsporn sowie deren typische Bestäuber, die Hummelart Bombus impatiens. Während einige Hummeln tief in die Blüte kriechen, um an den Nektar zu gelangen, und dabei auch gleich die Bestäubung erledigen, nehmen andere eine Abkürzung: Sie beißen von außen ein Loch in den Nektarsporn. So werden sie zu „Nektardieben“, denn die Blüten werden dabei nicht bestäubt.

Diebstahlsicherung schützt vor Nektardieben
Doch die Springkräuter haben eine Art Diebstahlsicherung eingebaut. In aufwändigen Verhaltensexperimenten mit unerfahrenen Hummeln, die zum ersten Mal Blüten erkunden, stellten die Forschenden fest, dass die Insekten unterschiedlich auf die flüchtigen organischen Verbindungen reagieren – je nachdem, ob sie diese als Duft- oder Geschmacksstoff wahrnehmen. „Typische Nektarduftstoffe wie Vanillin schmeckten den Hummeln gut, während sie die Duftstoffe aus anderen Blütenteilen wie dem Nektarsporn eher mieden“, so Dr. Hannah Burger vom Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Uni Ulm, die die Studie koordiniert hat. „Diese räumliche Verteilung der flüchtigen organischen Verbindungen fördert die Bestäubung und schreckt Nektardiebe durch unangenehm schmeckende Substanzen in der Blütenwand ab“, erklärt Dr. Burger. „Die Pflanzen haben eine Art chemischen Türsteher entwickelt.“

Die Bedeutung der Entdeckung geht über die untersuchten Arten hinaus. Die Ergebnisse zeigen, dass Blütenduftstoffe auch als Geschmackssignale eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen Pflanzen und ihren Bestäubern spielen. „Bisher hat die Wissenschaft die Rolle von Duftstoffen als Geschmackssignale unterschätzt“, betont der Ulmer Bienenexperte und Mitkoordinator der Studie, Professor Manfred Ayasse. „Die Erkenntnisse eröffnen völlig neue Forschungsfelder in der Sinnes- und Verhaltensbiologie von Bestäubern und nicht-bestäubenden Gegenspielern.“

Die Studie entstand im Rahmen von Kim Heuels Masterarbeit am Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Universität Ulm. Die Analyse der Blütenduftstoffe führte sie gemeinsam mit Professor Robert Raguso an der Cornell University in den USA durch. Professor Robert Gegear von der University of Massachusetts steuerte seine Expertise in der Verhaltensökologie von Bestäubern bei. Für die interdisziplinär angelegten Untersuchungen nutzte das Team modernste Analysemethoden zur Identifizierung von leichtflüchtigen organischen Substanzen.

Das Projekt wurde unter anderem durch das Mentorshipprogramm des Zukunftskollegs der Universität Konstanz und durch PROMOS-Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert.

Quelle: Universität Ulm