Höchstgehalt für nicht dioxinähnliche PCB in Futtermitteln überschritten

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Lieferung aus Nordrhein-Westfalen – Betroffene Geflügelbetriebe in Niedersachsen gesperrt

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel-sicherheit (LAVES) wurden am 2.11.2018 durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) darüber informiert, dass bei der Untersuchung einer Probe im Rahmen des nationalen Rückstandskontrollplans (NRKP) Geflügelfett von Masthähnchen eines Geflügelhofs in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine Überschreitung des Höchstgehalts für nicht-dioxinähnliche PCB (ndl-PCB) aufwies. Als Ursache der Kontamination wurden Futtermittel ermittelt, die durch punktuelle Lackabsplitterungen aus zwei Verladezellen eines Futtermittelherstellers in Nordrhein-Westfalen verunreinigt worden waren. Die betroffenen Futtermittelchargen wiesen teilweise deutliche

(10-fache) Höchstgehaltsüberschreitungen bei ndl-PCBs auf. Durch Ermittlungen der Behörden in NRW und Niedersachsen konnte festgestellt werden, dass Einzellieferungen möglicherweise kontaminierter Futtermittel auch an Betriebe in Niedersachsen erfolgten. Insgesamt sind 290 Tonnen möglicherweise ndl-PCB-kontaminierter Futtermittel nach Niedersachsen geliefert worden.

Derzeit betroffen durch Futtermittellieferungen sind insgesamt neun niedersächsische Betriebe in den Landkreisen Osnabrück (5 Betriebe), Nienburg (2 Betriebe) und Grafschaft-Bentheim (2 Betriebe). Bei den Betrieben handelt es sich um Hähnchenmast-, Legehennen- und Putenmastbetriebe. Die Betriebe wurden unmittelbar seitens der Futtermittel-überwachung des LAVES informiert. Die amtliche Überprüfung ergab, dass die an niedersächsische Betriebe gelieferten Futtermittel aus den verdächtigen Chargen bereits vollständig verfüttert wurden. Die Betriebe wurden durch die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden in Abstimmung mit dem ML gesperrt.

Seit gestern Abend liegen erste Untersuchungsergebnisse vor. Die Werte von Puten aus einem Betrieb im Landkreis Nienburg liegen über dem Höchstgehalt, diese dürfen somit nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden. Erste Untersuchungen von Mast-hähnchen aus zwei Betrieben im Landkreis Osnabrück und zwei Betrieben im Landkreis Grafschaft-Bentheim weisen Ergebnisse unterhalb des festgelegten Höchstgehaltes auf. Damit sind Lebensmittel aus vier von insgesamt neun Betrieben, die das betreffende Futtermittel aus NRW erhalten haben, unbedenklich.

Bei einem der von den Futtermittellieferungen betroffenen Betriebe handelt es sich um einen Junghennenaufzuchtbetrieb. Aus diesem Betrieb wurden Junghennen an 18 Legehennenbetriebe in verschiedenen Landkreisen in Niedersachsen (Ammerland, Aurich, Diepholz, Emsland, Leer, Nienburg (Weser), Landkreis Oldenburg, Region Hannover, Rotenburg (Wümme), Wolfenbüttel, Zweckverband JadeWeser) sowie in Nordrhein-Westfalen (3 Betriebe), Sachsen-Anhalt (2 Betriebe), Brandenburg (1 Betrieb) und Thüringen (1 Betrieb) geliefert. Auch diese Betriebe unterliegen einer amtlichen Sperre, bis durch Untersuchungsergebnisse die Unbedenklichkeit der Konsumeier geklärt ist.

Aktuell werden weitere Ermittlungen und Probenahmen in den niedersächsischen Betrieben durchgeführt. Vom Ergebnis der Untersuchungen hängt ab, ob die Gewinnung von Eiern zum Verzehr sowie die Schlachtung von Masttieren wieder zugelassen werden kann.Bis dahin bleiben alle Betriebe amtlich gesperrt. Mit dem Vorliegen von weiteren Untersuchungsergebnissen wird frühestens Ende dieser Woche gerechnet.

Quelle: Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Tonisity Px : Isotonischer Protein-Drink für die Darmgesundheit

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„Gesunder Darm, gesundes Schwein, gesunder Betrieb“ – lautet verkürzt laut einer Pressemitteilung des Unternehmens Tonisity International LTD die Wirkung von Tonisity Px. Tonisity Px ist ein isotonisches, Aminosäuren reiches  Zusatzfuttermittel, das speziell für Schweine entwickelt wurde. Mit dem Protein-Drink von Tonisity soll  eine ausgewogene Kombination aus wichtigen Aminosäuren, Mineralien und Vitaminen direkt an die Darmzotten gelangen und von dort zur weiteren Verwertung in die Blutbahn. Gleichzeitig stehen die wertvollen Inhaltsstoffe auch unmittelbar zum Aufbau der Darmzotten selbst zur Verfügung. Die Höhe der Darmzotten soll nachweislich zunehmen und damit auch die Absorptionsfläche für die Nährstoffe. Die isotonischen Komponenten des Drinks unter-stützen diese Stoffwechselprozesse der Darmzellen, indem sie den Organismus in einem optimal hydrierten Zustand halten. Das Zusammenspiel dieser Wirkungsmechanismen soll schließlich die Stoffwechselvorgänge im gesamten Magen-Darmtrakt verbessern, und insbesondere die des Duodenums (Zwölffingerdarm), und so die Tiergesundheit stabilisieren.

Tonisity Px soll in jeder Lebensphase unterstützen. Ab dem 2. Lebenstag ist es eine effektive Starthilfe. Die Ferkel sind laut Unternehmensmeldung fitter und Verluste nach-weislich geringer. Besonders deutlich zeigen sich die Effekte auch in sensiblen Zeitfenstern wie während des Absetzens oder als Vorbereitung auf den Transport. Stressbedingte Belastungen des Darms können durch die Gabe von Tonisity Px abgefedert werden, weil es die notwendige zusätzliche Energie- und Flüssigkeitsversorgung erleichtert. Die Absetzer bleiben stabil und haben als spätere Mastschweine höhere Tageszunahmen, was die Mastdauer um bis zu einer Woche verkürzen kann.

Auch in bereits gesundheitlich beeinträchtigten Beständen macht sich der Einsatz von Tonisity Px positiv bemerkbar, wie durch umfangreiche Studien belegt werden kann. Ein Aspekt, der aufgrund gesellschaftlicher Forderungen im Hinblick auf die Reduzierung von Arzneimitteln in landwirtschaftlichen Tierhaltungen weiter an Bedeutung gewinnt. Fütterungsversuche an Sauen zeigten, dass bei Gaben im   Zeitraum 7 Tage vor dem Abferkeln und 7 Tage vor dem Absetzen der Medikamenteneinsatz drastisch gesenkt werden konnte.

Die Tonisity-Px kann über das Trockenfutter oder als Brei zubereiten, verabreicht werden.

Tonisity International LTD ist ein junges, europäisches Unternehmen mit Sitz in Dublin, Irland. Gegründet in 2015 expandiert es seitdem weltweit.

Ansprechpartner für Deutschland ist Vertriebsleiter Jesko Wilk. Von Bad Zwischenahn aus, Landkreis Ammerland in Niedersachsen, agiert er in ganz Nordeuropa.

Kontakt: Jesko Wilk 0173 6513575

Eurotier Halle 2, Standnummer E49.

 

Quelle: Tonisity International LTD

Eurotier Neuheiten für die Tiergesundheit Nr. 9 bis 11

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MS Korund zur frühen Lahmheitserkennung

Störungen bzw. Erkrankungen in der Klauengesundheit ziehen nachhaltige Probleme im Tierwohl und letztlich in der Produktivität der Milchkuh nach sich. Je früher aufkommende Klauenprobleme erkannt werden, umso leichter kann die Klaue zum richtigen Zeitpunkt behandelt werden. Die Schippers GmbH hat mit dem MS Korund ein innovatives System geschaffen, welches das Klauenmodell präventiv überwacht und gleichzeitig analysiert. Der MS Hoof Scan untersucht die Klauen von unten per Ultraschall und erfasst gleichzeitig das Gewicht der Kuh über ein integriertes Wiegesystem. Ein automatisches Analysesystem wertet die erfassten Informationen aus und detektiert Abweichungen. Nach dem nächsten Melkstandbesuch werden auffällige Milchkühe über eine weitere Separation in einen Raum geleitet, wo sie in einem Klauenpflegestand (Hoof Care Box) behandelt werden können.

Schippers GmbH
Halle 11, Stand B20

smaXtec 360 für Krankheitsfrüherkennung

smaXtec 360 ist eine wesentliche Weiter-entwicklung des bereits 2010 gewürdigten Pansen-Bolus mit einer pH-Wert- und Temperatur-Funksonde. smaXtec 360 erlaubt ein schnelles Erkennen von physiologischen Störungen der Trägertiere noch vor der Manifestierung von Erkrankungen. Der Bolus erfasst physiologische Verhaltensmuster der Futter- und Wasseraufnahme, des Wieder-kauens, der Pansenmotilität, der Bewegungs-aktivität, aber auch der Herzfrequenz des Trägertieres. Per Funk werden die Daten digital auf Tablet & Co. übertragen.

smaXtec animal care GmbH
Halle 11, Stand C20

Feed fence signalling

Mit Feed fence signalling kann es nicht mehr vorkommen, dass Selbstfangfressgitter länger als nötig geschlossen und die Tiere fixiert bleiben. Wird der Arretierungshebel der Selbstfangfressgitter vom Herdenmanager auf „Fixieren“ gestellt, registriert ein netzwerk-fähiger Sensor diese Aktion und übermittelt diesen Schaltzustand über ein Nahbereichs-Funk-Netzwerk einem internetfähigen Server. Dieser überwacht die verstreichende Zeit des unveränderten Arretierungszustandes am Fressgitter und alarmiert nach individuell administrierbaren, kaskadierten Stufen das Stallpersonal durch Zuschaltung einer Warnleuchte, eines akustischen Signals und per Kurznachricht auf das Smartphone des Herdenmanagers.

SPINDER Dairy Housing Concepts in Kooperation mit Craftworks
Halle 12, Stand B18

Eurotier Neuheiten für die Tiergesundheit Nr. 6 bis 8

Schweinetoilette PigT

Die Emissionsminderung in der Tierhaltung ist eine zentrale Aufgabe zukünftiger Stallsysteme. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die direkte Trennung von Harn und Kot. Die innovative Schweinetoilette Pig T von Big Dutchman ermöglicht es, Harn und Kot direkt nach dem Ausscheiden zu trennen und mittels Förderband regelmäßig aus der Bucht zu entfernen und so insbesondere die Ammoniak-emissionen deutlich zu reduzieren. Den Schweinen wird somit auf der Schweinetoilette PigT immer wieder eine saubere Oberfläche zur Verfügung gestellt und die Ammoniakemissionen werden deutlich gemindert.

Big Dutchman International GmbH
Halle 17, Stand B21

Sentinel Robot für gute Luft im Geflügelstall

Die Firma Inateco bietet mit dem Sentinel Robot ein an der Decke mobil installiertes Einstreusystem für Geflügelställe an. Dieses ist über visuelle und thermische Sensoren erstmals in der Lage, feuchte Mistbereiche gezielt einzustreuen. Es agiert in einem Bereich von 200 m frei und wird über einen Versorgungs-schlauch pneumatisch mit verschiede Einstreu-materialien versorgt; dies können Häcksel-material, Pellets, Späne oder Mehl sein. Neben den für die Navigation wichtigen visuellen und thermischen Sensoren lassen sich am Einstreugerät weitere Sensoren, z. B. für die Messung des CO2- oder NH3-Gehalts in der Stallluft oder auch eine Waage installieren.

INATECO
Halle 17, Stand C18d

SELEGGT Acus zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Schluss mit dem Töten männlicher Küken: SELEGGT Acus wurde für die automatische Beprobung zur Hormonanalyse am 8./9. Bruttag entwickelt und ermöglicht die korrekte Positionierung der Eier. Anschließend wird die Probenentnahme der Allantois-flüssigkeit sowie deren Überführung in die Messeinrichtung automatisch ausgeführt. Die gegenwärtig realisierte Stundenleistung liegt bei 3.500 Eiern. Mit SELEGGT Acus wird die Voraussetzung für die Implementierung der In Ovo-Geschlechtsbestimmung mittels Hormonanalyse in die Praxis geschaffen.

SELEGGT GmbH
Hall 17, Stand D45

Eurotier Neuheiten für die Tiergesundheit Nr. 2 bis 5

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  • CBS-System zur Lahmheitserkennung
    Bis zu 50 Prozent der Tiere eines Milchviehbestandes können Probleme an den Klauen oder Gliedmaßen aufweisen, auch unter den Abgangsursachen stehen motorische Störungen an zweiter Stelle. Eine beginnende Lahmheit zu erkennen, erfordert ein geübtes und begabtes Auge des Tierhalters. Das automatische 3D Bildanalysesystem der Firma dsp-Agrosoft GmbH dient zur objektiven und berührungslosen Vermessung von sich bewegenden Milchkühen nach jedem Melkvorgang (Cow condition score sowie Cow movement score) und vermeidet dadurch unnötige Stresssituationen durch Feststellen oder andere Maßnahmen.
    dsp-Agrosoft GmbH in Kooperation mit Data Service Paretz GmbH (DSP)
    Halle 26, Stand C15

Smart Thermometer und Vital Control mit Fiebermessung 4.0
Gleich zwei Neuheiten beschäftigen sich mit der Erfassung der Körpertemperatur für die Früh-erkennung von Krankheiten und zur Kontrolle des Behandlungserfolges. Das digitale Fieber-thermometer Urban Vital Control mit integriertem RFID-Lesegerät ermöglicht die tierindividuelle rektale Erfassung und Speicher-ung der Körpertemperatur, die Erstellung von Temperaturkurven sowie deren Weitergabe an Drittsysteme. Mit dem Messsystem wird zugleich ein Dokumentations- und Managementsystem für das individuelle Tierwohl und die Tiergesund-heit, incl. Generierung bestandsbezogener Alarm- und Kontrolllisten zur Verfügung gestellt.

Das von der Firma Förster-Technik entwickelte „Smart Thermometer“ erfasst ebenfalls die rektal gemessene Körpertemperatur von Kälbern und Rindern und kann über die Anbindung an die SmartHealthApp die Daten in die Förster-Technik Kälber-Cloud weitergeben. Über die App können weitere Gesundheitsparameter, wie zum Beispiel Ohrstellung, Nasenausfluss, Augenzustand und eine Kotbeurteilung erfasst werden.

Förster-Technik GmbH
Halle 13, Stand E11

URBAN GmbH & Co. KG
Halle 13, Stand B02

All In One-Colostrum Feeder
Eine schnelle Versorgung mit Kolostrum (Biestmilch) nach der Geburt ist womöglich der wichtigste Schritt im Leben einer Kuh, da die Kälber über die Biestmilch mit Antikörpern gegen die meisten stalltypischen Erkrankungen versorgt werden. Die besondere Innovation des All In One-Colostrum Feeder mit Nuckel stellt ein zusätzlicher Behälterdeckel mit integriertem, in den Behälter eintauchenden Edelstahlrohr dar. So kann temperiertes Wasser die frische Biestmilch zügig aber schonend auf die optimale Tränketemperatur bringen. Auch ein Einfrieren oder Pasteurisieren der Biestmilch und anschließendes Abkühlen der Tränke auf die gewünschte Temperatur ist mit dieser Vorrichtung nach Belieben möglich.
Martin Förster GmbH
Halle 12, Stand C31a

Vorsicht, geschmacklos! Viren und antibiotikaresistente Bakterien in Lebensmitteln

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Zwei BfR-Symposien (am 7. 11. und am 8./8.11) stellen aktuelle Forschungen zu Lebensmittel-assoziierten Viren sowie Antibiotikaresistenzen in der Lebensmittelkette vor

Salmonellen in Eiern, Noroviren in Tiefkühlbeerenobst, Hepatitis E-Viren in Haus- und Wildschweinen und antibiotikaresistente Keime in Fleisch: Pathogene Mikroorganismen gehören zu den häufigsten Ursachen für lebensmittelbedingte Erkrankungen. Jedes Jahr verursachen sie mehr als 100.000 Erkrankungen in Deutschland – manche davon tödlich. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich im November 2018 zwei Symposien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) mit mikrobiellen Risiken in Lebensmitteln: „Lebensmittel-assoziierte Viren“ am 7. November und „Antibiotikaresistenz in der Lebens-mittelkette“ am 8./9. November. „Mikrobielle Risiken sind im öffentlichen Bewusst-sein angekommen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Unsere aktuelle repräsentative Bevölkerungsumfrage, der BfR-Verbrauchermonitor, zeigt, dass 97 % der Befragten von Salmonellen in Lebensmitteln, bzw. 89 % von Antibiotikaresistenzen gehört haben; die Mehrheit der Befragten gibt an, dass sie diese Themen beunruhigen. Dabei ist jeder in der Lage, durch entsprechende Küchenhygiene das persönliche gesundheitliche Risiko zu minimieren.“ Der Antibiotikaeinsatz im Stall ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig sinken die Resistenzraten in vielen Bereichen der Tierhaltung, allerdings in unterschiedlichem Maße und nicht in allen Bereichen.

Die Zahl lebensmittelbedingter Krankheiten, die durch Viren verursacht werden, nimmt stetig zu. So wird immer häufiger Hepatitis E über Lebensmittel von infizierten Schweinen und Wildtieren übertragen. Auch die Fälle lebensmittelbedingter Infektionen mit Noro- und Hepatitis A-Viren steigen. Um der wachsenden Bedeutung dieser Viren gerecht zu werden, wurde ein Europäisches Referenzlabor für durch Lebensmittel übertragbare Viren geschaffen. Wenngleich sich die Nachweismethoden für Viren in Lebensmitteln in den letzten Jahren deutlich verbessert haben, besteht immer noch umfangreicher Forschungs-bedarf dazu, wie diese Viren übertragen werden und welche Maßnahmen ihre Verbreitung verhindern können.

Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung war in den letzten Jahren in Deutschland stark rückläufig. Seit 2011 werden in Deutschland die Mengen antimikrobieller Tier-arzneimittel erfasst, die an Tierärzte abgegeben werden. Seither gehen diese Mengen kontinuierlich von 1706 Tonnen (t) im Jahr 2011 um 57 % auf etwa 733 t im Jahr 2017 zurück, bei gleichzeitig weiter steigender Produktionsmenge von Fleisch. Auch die Therapiehäufigkeit mit Antibiotika nimmt bei Nutztieren in Deutschland ab, wie das Forschungsprojekt VetCAb (Veterinary Consumption of Antibiotics) des BfR zeigt.

Im gleichen Zeitraum gingen die Antibiotikaresistenzen bei einigen Bakterien in der Lebensmittelkette zurück. Eine Studie für den Zeitraum von 2009 bis 2016 zeigt, dass bei natürlich vorkommenden E. coli in Masthühnern und Puten der Anteil resistenter Keime gegen die Mehrzahl der in der Studie getesteten Antibiotika signifikant gesunken ist. Insbesondere Wirkstoffklassen, die in großen Mengen bzw. häufig bei Nutztieren eingesetzt werden, zeigen sowohl bei den Verbrauchsmengen als auch bei den Resistenzraten von E. coli einen rückläufigen Trend. Allerdings zeigt die Studie auch, dass in beiden Mastgeflügel-ketten weiterhin hohe Resistenzraten bestehen, so dass sie als Quelle für resistente Keime und deren Resistenzgene beim Menschen weiter von erheblicher Bedeutung sein können.

Keine Entwarnung besteht für die Antibiotikagruppe der Fluorchinolone. Gegen diese sind die Resistenzen bei einigen Bakterienarten in den letzten Jahren gestiegen. Für sie gab es auch keine deutlich rückläufige Tendenz in der Therapiehäufigkeit. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen daher, diesen Trend zukünftig genau zu beobachten.

Eine besondere Herausforderung für das Gesundheitswesen sind Resistenzen gegen sogenannte Reserve-Wirkstoffe. Diese werden in der Humanmedizin eingesetzt, wenn die Wirksamkeit anderer Antibiotika bereits ausgeschlossen wurde. Ein bedeutender Vertreter aus der Reihe der Reserve-Wirkstoffe ist das Polypeptid-Antibiotikum Colistin. Aufgrund der Zunahme von Resistenzen gegen andere Substanzen wurde dieser Wirkstoff von der Weltgesundheitsorganisation in seiner Bedeutung hochgestuft. Die Substanz gehörte jedoch bisher zu den am häufigsten eingesetzten Substanzen in der Tierhaltung. Auf Grund ihrer Bedeutung sind weltweite, koordinierte Maßnahmen nötig, um die Ausbreitung von Colistin-Resistenzen einzuschränken. Dafür ist in der Zukunft eine restriktive Anwendung solcher Reserve-Wirkstoffe zwingend erforderlich.

Für das BfR ist die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ein zentrales Thema. Neben der Aufgabe des Nationalen Referenzlabors für Antibiotikaresistenz, zahlreichen Forschungs-projekten, Tagungen und Symposien zu Antibiotikaresistenzen beschäftigt sich das BfR auch damit, den Antibiotikaverbrauch in Tierbeständen tierartenbezogen zu erfassen. Es versucht, die Auswirkungen in der Humanmedizin abzuschätzen und Konzepte zu entwickeln und zu validieren, um die Häufigkeit von antibiotikaresistenten Keimen zu reduzieren. Dies geschieht im Sinne des „One Health-Konzepts“ im Verbund mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Tierhaltung, Veterinärmedizin, Biologie und der Humanmedizin im In- und Ausland.

In den vergangenen Jahren haben staatliche Instanzen weltweit Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen einzudämmen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen „Globalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen“ ins Leben gerufen, und die Bundesregierung hat mit der Deutschen Antibiotika-Resistenz-Strategie (DART 2020) Konzepte entwickelt, um Antibiotikaresistenzen zu reduzieren. Dazu gehört u. a. die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes vom April 2014, die dazu dient, den Einsatz antimikrobieller Tierarzneimittel in Mastbetrieben valide zu erfassen. Betriebe, die mehr Arzneimittel anwenden als Vergleichsbetriebe, müssen Pläne erstellen und Maßnahmen ergreifen, um diesen Einsatz zu reduzieren.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

ZDG: Ausstieg aus dem Kükentöten zum jetzigen Zeitpunkt nicht machbar

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Mit erheblicher Irritation und großer Sorge reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf den plötzlichen Vorstoß von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 8. November, eine laut Ministerium „praxisreife Methode“ zur Geschlechtsbestimmung im Ei vorstellen zu wollen. Diese Ankündigung nimmt der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. zum Anlass, erneut die aus Sicht der Wirtschaft nötigen Kernanforderungen an ein solches Verfahren zu formulieren.

Uneingeschränktes Bekenntnis zum Ausstieg, sobald wirkliche Alternative vorliegt
„Es gilt unser uneingeschränktes Bekenntnis zum schnellstmöglichen Ausstieg aus dem Töten männlicher Eintagsküken, sobald eine wirkliche Alternative vorliegt“, sagt ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke. An das Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei hat die Branche klare Erwartungen, ohne dabei eine bestimmte Methode zu favorisieren: „Es muss die beste Technik zur Anwendung kommen, die einen echten Fortschritt darstellt. Das können auch mehrere Systeme nebeneinander sein.“ Zentrale Voraussetzung für die Integration einer In-ovo-Geschlechtsbestimmung in die Arbeitsabläufe deutscher Brütereien ist eine wirkliche Praxistauglichkeit, wofür nach Einschätzung der Branche eine Sortier-Kapazität von rund 100.000 Eiern pro Tag erforderlich ist. Das vom Ministerium als praxisreif bezeichnete SELEGGT-Verfahren dürfte mit nach eigenen Angaben derzeit 3.500 Eiern pro Stunde weit hinter dieser Kapazität zurückbleiben. Eine echte Praxisreife erfordere zudem noch mehr, mahnt Ripke: „Der Stand der Technik muss sicher erreicht sein und es muss lieferfähige Hersteller geben, die diese Technik flächendeckend für den bundesweiten Einsatz anbieten können – zu verhältnismäßigen Anschaffungspreisen.“

„Vorschnelle Äußerung setzt Existenzen unserer innovativen Brütereien aufs Spiel“
„Voreilig von einer ,Praxisreife‘ zu sprechen, verkennt die tatsächlichen Gegebenheiten in der Wirtschaft“, kritisiert ZDG-Präsident Ripke die Ankündigung als „nicht zu Ende gedacht“, da diese einen quasi sofortigen Ausstieg aus dem Töten männlicher Eintagsküken als machbar suggeriere. „Wir sind in höchstem Maße besorgt, dass die Veterinärbehörden mit der voreiligen Feststellung des Ministeriums das Töten der Hahnenküken als unbegründet bewerten“, beschreibt Ripke die juristische Dimension und die möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft. „Eine derart vorschnelle Äußerung ist geeignet, ganze Existenzen unserer innovativen und weltweit geschätzten Brütereien aufs Spiel zu setzen. Alle Beteiligten sollten sich hier ihrer Verantwortung bewusst sein.“

Ethische Dimension von hoher gesellschaftlicher Relevanz
Aus Sicht der Gesellschaft dürfte die ethische Dimension von hoher Relevanz sein. Eine Methode, die zum Beispiel am dritten Tag misst, wenn noch kein Embryo erkennbar ist, dürfte mehr Akzeptanz finden als eine, die am neunten Bruttag detektiert. „Das wiederum ist für das künftige Image der Geflügelwirtschaft nicht ohne Belang“, so ZDG-Präsident Ripke. „Gerade in einer Phase schneller Weiterentwicklungen sollten wir alle nicht auf einen zeitlichen Wettlauf in Monaten, sondern auf das am Ende beste Verfahren schauen. So sollte vielversprechenden Hinweisen aus Kanada und von der Uni Leipzig zur möglichen spektroskopischen Geschlechtsbestimmung am geschlossenen unversehrten Ei weiter nachgegangen werden.“

Quelle: ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V.

Eurotier Neuheiten für die Tiergesundheit Nr. 1

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Trogsauger Speedy für saubere Futtertröge

Futterreste im Trog bieten einen guten Nährboden für Schimmel und Bakterien. Eine Entfernung per Hand ist arbeitsaufwändig und es bleiben häufig Reste zurück. Der Trogsauger Speedy wird einfach an die Pistole des Hochdruckreinigers angeschlossen und saugt Futterreste aus Trögen in kürzester Zeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Futter nass oder trocken ist. Das herausgesaugte Futter kann in einem Behälter aufgefangen oder in die Gülle abgeleitet werden. Nach der Entleerung kann der Trog durch einfaches Umschalten auf die Reinigungsdüse zügig mit der Waschlanze gereinigt werden.

Meier-Brakenberg GmbH & Co. KG
Halle 16, Stand G04

„EuroTier im Zeichen der ASP“

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Eine hohe Ausbruchsgefahr der Afrikanischen Schweinepest überschattet die diesjährige EuroTier-Messe

KESLA, das Fachunternehmen für Peressigsäure-Desinfektionsspezialitäten in Deutschland, stellt Tierhaltern auf der EuroTier in Hannover vom 13.-16.11.2018 in Halle 23 an Stand C18 ihre Produkte unter der Premiummarke Wofasteril und Lösungen für eine effektive Stall- und Tierhygiene sowie die Seuchenbekämpfung vor.

Über der Deutschen Schweinehaltung kreist ein Damoklesschwert: Die Experten sind sich einig, dass nicht ein Ob, sondern nur ein Wann über dieser für Schweinehalter katastrophalen Tierseuche im Raum steht. Als Hauptproblem für die Ansteckung gilt weniger die hohe Wildschweinpopulation sondern vielmehr die Unachtsamkeit und der Leichtsinn bei der Abfallentsorgung kontaminierter Essensreste durch die Fern- und Transitverkehre. Überdies scheint die Frustrationsschwelle bei den gebeutelten Erzeugern und Mästern erreicht: Gravierende Einbußen infolge der großen Trockenheit, das Verbot betäubungslosen Kastrierens, die mangelnde gesellschaftliche Anerkennung und der drohende Einzug einer für Schweine tödlichen Seuche mit Milliardenverlusten.

ABER: „Hygiene beginnt im Kopf!“. Daher schauen verantwortungsvolle Erzeuger nicht tatenlos zu und warten ab. Sie treiben jetzt erst recht Vorbeugung mit qualifizierten, wirkungsstarken Desinfektionsprodukten und beschränken sich nicht auf eine unzureichende Hochdruckreinigung ihrer Ställe mit Einweichschaum.

Gemäß DVG-Listung und Desinfektionsrichtlinie sind KESLA-Peressigsäure-Produkte nicht nur in der Vorbeugung sondern auch im Tierseuchenfall zu jeder Jahreszeit uneingeschränkt geeignet. Dies gilt jedoch nicht für organische Säuren und Formaldehyde: Sie dürfen im Seuchenfall unter 10°C wegen ihres Kältefehlers nicht angewandt werden! Unter Tierhaltern sind die Produkte von KESLA für ihre schnelle und umfassende Wirkung gegen Bakterien,

Viren, Sporen und Pilze bei nur geringen Einsatzkonzentrationen bekannt. Die Alkalisierung der Peressigsäure Wofasteril durch das Puffer- und Reinigungsadditiv alcapur bietet als Alleinstellungsmerkmal ein

Maximum an Materialverträglichkeit bei gleichzeitiger Minimierung des Essigsäuregeruchs. Dies kommt der Desinfektion von Fahrzeugen und in geschlossenen Ställen sehr entgegen. Wofasterillösungen zeichnen sich durch den Ausschluss von Resistenzen und Temperaturfehler aus, wodurch die Anwendung auch im Winter sehr effektiv ist. Eine weitgehende Abbaubarkeit ist garantiert.

Hervorzuheben ist das 1+1 Wofasteril SC super.Eingetragen mit Topwerten in DVG-, IHO-, FiBL-, VAH- und RKI-Liste, ausgestattet mit zwei zusätzlichen DLG-Gütesiegeln im Bereich Melkzeugzwischendesinfektion und Klauenpflege mit desinfizierender Wirkung, kann es zur Flächendesinfektion, Tierhygiene und auch zur hygienischen Händewaschung angewendet werden.

Die Komplettdesinfektion in nur einem Arbeitsgang zusätzlich gegen Endoparasiten, wie Wurmeier, Kokzidien, Kryptosporidien, vereinigt nur das DVG-gelistete Ascarosteril AB. Es ist frei von sensibilisierenden Inhaltsstoffen und hat sich als Alternative zu kresolhaltigen Mitteln am Markt durchgesetzt. Das KESLA-Beraterteam freut sich auf ihren Besuch am Messestand.

Quelle: KESLA HYGIENE AG

Ferkel sind gesünder dank Tanninen

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Agroscope-Forschende sind einen Schritt weiter bei der Suche nach präventiven Massnahmen, um den Einsatz von Antibiotika bei Ferkeln zu reduzieren. Sie konnten einen weit verbreiteten Krankheitserreger isolieren und in einer Testreihe verfolgen. Ein Futterzusatz von Kastanientanninen verminderte das Auftreten von Absetzdurchfall bei Ferkeln deutlich.

Die Ferkel gesund aufzuziehen, ist für Schweinezuchtbetriebe eine grosse Herausforderung. Verschiedene Krankheitserreger – darunter am häufigsten das sogenannte Coli-Bakterium ETEC F4 – können beim geschwächten Tier leicht Durchfall auslösen. Dabei ist für Ferkel das Absetzen die schwierigste Entwicklungsphase. Sie werden von der Muttersau getrennt, können keine Muttermilch mehr trinken und bekommen ein neues Futter auf pflanzlicher Basis. Dadurch werden die Ferkel krankheitsanfällig. Gemäss den Forschenden ist der Versuchsbetrieb von Agroscope mit demselben Problem wie viele Schweinezuchtbetriebe in der Schweiz und der ganzen Welt konfrontiert. „Seit Jahrzehnten beobachten wir diesen Absetzdurchfall, welcher hauptsächlich durch das Bakterium ETEC F4 hervorgerufen wird. Auf dem Agroscope Versuchsbetrieb in Posieux ist dieses Bakterium natürlicherweise vorhanden. Daher eignet er sich perfekt als Modellbetrieb, um dieses Tiergesundheits-problem anzupacken“, meint der Agroscope-Mikrobiologe Nicolas Pradervand.

Schattenseiten von Antibiotika bekämpfen
Üblicherweise wird der Ferkeldurchfall auf der Basis einer tierärztlichen Verordnung mit Antibiotika behandelt. Jeder Einsatz von Antibiotika fördert das Auftreten von Antibiotika-resistenzen. Als Konsequenz davon verlieren die Antibiotika ihre Wirksamkeit. Gemäß einer kürzlich veröffentlichten Studie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern sind 70% der krankheitserregenden E. coli Bakterien von Schweinen mit Durchfall resistent gegen mindestens ein Antibiotikum und rund 30% gegen mehr als drei Antibiotika (Brand et al., 2017).

Eine einfache und sichere Lösung
Die Agroscope-Forscherin Marion Girard testete in ihrem Versuch Pflanzenextrakte, welche eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Dem Absetzfutter für Ferkel gab sie zwei Prozent Kastanienbaumtannin-Extrakt bei. Diese Mischung verfütterte sie drei Tage vor dem Absetzen und dann während zwei Wochen. „Die Resultate waren vielversprechend! Wir konnten eine deutliche Verbesserung der Ferkel-Gesundheit feststellen“, bilanziert Girard. Im Gegensatz dazu zeigten Ferkel, die das Standardfutter erhielten, stärkere Krankheits-symptome. Im Agroscope-Versuchsbetrieb wird seither das Tannin-haltige Absetzfutter für alle Ferkel verwendet. Der Futterzusatz mit Tanninen verteuert das Futter um rund acht Franken pro Dezitonne, bzw. pro Ferkel im Durchschnitt um ca. 30 Rappen.

Agroscope-Labor bestätigt positive Resultate
Im Labor verglich der Agroscope-Forscher Nicolas Pradervand die im Kot abgesetzte Bakterienmenge der Ferkel und konnte eine vergleichbare Entwicklung feststellen. Mit Tanninen gefütterte Ferkel wiesen deutlich weniger ETEC-Bakterien auf und hatten entsprechend weniger Durchfall.

In diesem Jahr startete Agroscope einen neuen Versuch mit der Esparsette, welche eine andere Art von Tanninen enthält. Die ersten Resultate der Studie sind erfolgversprechend. Die Esparsette hat zudem den Vorteil, dass sie in der Schweiz angebaut werden kann.

REDYMO – Forschungsprogramm mit internationaler Vernetzung
Im Rahmen des Agroscope internen Forschungsprogramms REDYMO untersuchten Forschende antibiotikaresistente Bakterien und widerstandsfähige Biofilme in drei Bereichen der Lebensmittelherstellung: In der Produktion pflanzlicher Lebensmittel, der Milch-wirtschaft und der Schweinehaltung.

Die Resultate aus dem Forschungsprogramm wurden anlässlich der Abschlusstagung vom 31. Oktober 2018 präsentiert. Zudem stellten an der Tagung Gastreferentinnen und -referenten aus dem In- und Ausland ihre Arbeiten in Zusammenhang mit der Reduktion resistenter Mikroorganismen in der Lebensmittelkette vor. Mehr Informationen unter www.agroscope.ch/redymo.

Quelle: Agroscope