Mit den Zusatzmodulen Straw4PX und Manure4PX von WEDA Dammann & Westerkamp gelingt die vollständige Integration der automatischen Strohdosierung und der Gülleschieber-Steuerung direkt in den bestehenden Prozessrechner der WEDA-Fütterungsanlage.
Kernprozesse über ein Interface steuerbar
Bisher erforderten Strohdosierer und Entmistungssysteme eigene, isolierte Steuerungseinheiten verschiedener Hersteller. Dies führte zu teuren Insellösungen im Stall, unübersichtlichen Bedienstrukturen durch verstreute Steuerungskomponenten und hohem Programmieraufwand bei Schnittstellen. Die WEDA Neuheit Straw4PX und Manure4PX lösen diese Barrieren auf. Durch die Nutzung der vorhandenen Intelligenz und Infrastruktur des WEDA-Fütterungsrechners lassen sich alle Kernprozesse – Fütterung, Beschäftigung und Entmistung – über ein einziges, gewohntes und intuitives Interface steuern.

System nach Software-Update einsatzbereit
Ein kompakter, anschlussfertiger Zusatz-Schaltschrank für Leistung und Steuerung wird installiert und über die interne Kommunikationsschnittstelle der vorhandenen Fütterungsanlage gekoppelt. Nach einem Software-Update ist das System sofort einsatzbereit – ohne separaten Hauptrechner. Das Modul steuert die bedarfsgerechte Beschäftigung der Tiere mit Stroh. Eine vollkommen flexible, buchten- und abteilspezifische Zuteilung unterschiedlicher Strohmengen ist möglich. Durch Übergaben lassen sich weitere Linien flexibel zuschalten, um den gesamten Stall lückenlos zu versorgen. Dieses Modul steuert und überwacht die Gülleschieber sowie die zugehörigen Abführorgane. Es überwacht die Laufzeiten der Schieber. Bei Abweichungen stoppt das System und alarmiert das Personal. Der Rechner visualisiert in Echtzeit die exakte Position jedes Schiebers im Kanal.
Besondere Merkmale und Vorteile auf einen Blick
– Straw4PX sichert die konstante und bedarfsgerechte Versorgung der Schweine mit organischem Beschäftigungsmaterial.
– Manure4PX sorgt durch präzise gesteuerte Schieberintervalle für dauerhaft saubere Güllekanäle, wodurch das Stallklima (Ammoniakreduktion) massiv verbessert wird.
– Drastische Investitionsminderung: Durch den Wegfall separater Steuerungscomputer und die Nutzung des vorhandenen Fütterungssystems sinken die Anschaffungs- und Installationskosten für die Automatisierung erheblich.
– Sicherheit und Werterhalt: Die kontinuierliche Laufzeit- und Positionsüberwachung der Gülleschieber verhindert mechanische Schäden und teure Systemausfälle. Im Fehlerfall sieht der Landwirt sofort auf dem Smartphone, an welcher Stelle der Schieber blockiert.
Quelle: WEDA Dammann & Westerkamp GmbH



































