EuroTier 2026 Silbermedaille: CowManager Milchsensor

Bildquelle: DLG

Die Mastitisüberwachung in konventionellen Melkständen basiert heute meist auf visueller Beobachtung, regelmäßigen Milchleistungsprüfungen oder separaten Messsystemen. Messungen auf Viertel-Ebene waren bislang nur in Melkrobotern möglich. Hierbei erfassen die meisten Systeme lediglich einzelne Parameter und überlassen die Auswertung großer Datenmengen dem Landwirt.

Regelmäßige Milchuntersuchungen und eine spezifische Milchanalytik sind aber eine wichtige Voraussetzung für eine zuverlässige Gesundheitsüberwachung bei Milchkühen. Um schnell auf Veränderungen in der Tiergesundheit reagieren zu können, ist es von großer Bedeutung, die notwendigen Daten und Informationen kurzfristig zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Der kompakte, kabellose CowManager Milchsensor erfasst relevante Parameter zur Bestimmung der Eutergesundheit wie z. B. die Leitfähigkeit und die Milchtemperatur auf Viertel-Ebene und kann so viertelindividuell auf Mastitiden hinweisen. Darüber hinaus werden auch Vakuumabfälle und Milchflussdaten ermittelt, die Hinweise auf die Milchproduktion und die Melkstandeinstellungen zulassen. Durch die Nachrüstbarkeit in konventionellen Melkständen verbindet das System Eutergesundheit, Melkprozess und Herdenmanagement in einer gemeinsamen Datenbasis. Künstliche Intelligenz verknüpft die so zusammengeführten Milch- und Verhaltensdaten zu praxisnahen Warnmeldungen und schafft damit die Grundlage für schnelleres und effizienteres Handeln.

Der CowManager Milchsensor erweitert konventionelle Melkstände damit um eine völlig neue Daten- und Überwachungsebene und stellt somit eine wesentliche Verbesserung des Melkprozesses dar.

CowManager GmbH
Halle/Stand: 11 E48

Quelle: DLG