Mit dem MultiPhase Opti.Mum bietet WEDA Dammann &Westerkamp ein hocheffizientes System zur automatischen Multiphasen- und Mehrphasenfütterung von säugenden Sauen im Abferkelbereich. Es ermöglicht die präzise, tierindividuelle Futterrezeptierung direkt auf dem Transportweg, ohne den sonst üblichen, teuren Umweg über eine Futterküche mit Waage und Chargenmischer.
MultiPhase Opti.Mum revolutioniert Verfahren
Bisher erforderten präzise Mehrphasen- oder Multiphasenfütterungen im Abferkelbereich investitionsintensive Futterküchen mit Wiegebehältern, Chargenmischern und mehreren separaten Förderlinien pro Abteil. Aus Kostengründen wurde daher in der Praxis meist nur ein Standardfutter über die gesamte Laktationsperiode gefüttert. Der neue MultiPhase Opti.Mum revolutioniert dieses Verfahren: Es bricht die Investitionsschwelle, indem es eine präzise Rezeptmischung über die Frequenzregelung der Entnahmetrichter direkt auf einer einzigen, bereits vorhandenen Futterkette realisiert.

Ressourceneffiziente Silo-Wechselnutzung
Zwei frequenzgeregelte Förderschnecken – Starfeeder – dosieren die jeweiligen Futterkomponenten direkt aus den Silos im gewünschten Verhältnis zeitgleich auf eine gemeinsame Futterkette. Dann befüllt die Futterkette die einzelnen Opti.Mum-Dosierer im Stall. Jede Wochengruppe erhält so eine exakt bedarfsgerecht abgestimmte Futtermischung. Der Stallrechner Excellent 4PX steuert die Frequenz der Starfeeder entlang einer kontinuierlichen Multiphasen-Futterkurve. So wird etwa nach der Einstallung mit einem Geburtsvorbereitungsfutter gestartet, das im Verlauf der Laktation fließend in zwei aufeinanderfolgende Laktationsfutter – Lac1 und Lac2 – überführt wird. Die Silo-Wechselnutzung ist ressourceneffizient: Bei einem Drei-Wochen-Rhythmus wird das Silo, das anfangs für das Geburtsvorbereitungsfutter genutzt wurde, einfach mit dem Folgefutter (Lac2) befüllt.
Besondere Merkmale und Vorteile auf einen Blick
– Gezielte Geburtsvorbereitung: Die nahtlose Versorgung mit speziellem Geburtsvorbereitungsfutter sichert eine gleichmäßige Energieversorgung während der Geburt, reguliert die Elektrolytbalance (Harnansäuerung zur MMA-Prophylaxe) und regt den Calcium-Stoffwechsel an (wichtig für eine starke Wehentätigkeit und rasche Milchbildung).
– Erhöhung der Ferkelvitalität: Die optimierte Vorbereitung führt nachweislich zu einer Steigerung der lebend geborenen Ferkel und einer signifikanten Reduzierung von Totgeburten.
– Die Aufrechterhaltung der Darmfunktion verhindert Verstopfungen der Sau rund um den Geburtszeitpunkt.
– Minimale Investitionskosten: Der Verzicht auf eine komplette Futterküche spart erhebliche Anschaffungskosten.
– Die Ferkel der Versuchsgruppe (Lac1 und Lac2) nahmen 33 Prozent weniger Beifutter auf als die Kontrollferkel, erreichten jedoch höhere Absetzgewichte (Quelle: Land&Forst 48/2025) nach Untersuchungen der FutterAllianz.
Quelle: WEDA Dammann & Westerkamp GmbH



































