Ernährung von Hummeln hat Einfluss auf Fortpflanzungsfähigkeit und Überleben

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Sterben Bienen an falscher Ernährung? Professorin Sara Diana Leonhardt erforscht mit ihrer Arbeitsgruppe am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) die Interaktionen von Pflanzen und Insekten. Im Rahmen von Verhaltensversuchen analysiert ihr Team, wie Hummeln die Nahrungsqualität einschätzen und wie Nahrung unterschiedlicher Qualität ihr Wohlergehen beeinflusst.

Bienen sind wichtig für unsere Umwelt und Ernährung. Ohne Bestäubung durch Tiere können sich viele Pflanzen, auch viele Nutzpflanzen, nicht vermehren. „Das Bienensterben hat demnach auch Auswirkungen auf das Nahrungsangebot für den Menschen“, so die Professorin für Pflanze-Insekten Interaktionen Sara Leonhardt. Sämtliche der weltweit über 20.000 Bienenarten seien hier in den Blick zu nehmen. Besonders wichtig sind dabei neben der Honigbiene auch Hummeln.

„Bienen beziehen die meisten Nährstoffe aus ihrer Hauptnahrungsquelle, Nektar und Pollen. Während Nektar hauptsächlich eine Quelle für Kohlenhydrate ist, enthält Pollen die meisten anderen benötigten Nährstoffe: Eiweiß, Fett, Mineralien und Vitamine. Bisher glaubte man, dass sie, wie andere Pflanzenfresser, dabei vor allem auf den Eiweißgehalt ihrer Nahrung achten“, erläutert Leonhardt.

Mit einem zweistufigen mechanistischen Ansatz, der sowohl Lern- als auch Fütterungsversuche beinhaltet, beschreitet die Gruppe einen neuen Weg, um die Ernährungsgewohnheiten von Insekten buchstäblich unter die Lupe zu nehmen.

Lernversuche mit Erdhummeln
Welche Nährstoffe können Hummeln in Pollen schmecken? In Lernversuchen analysierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunächst die Vorlieben der Hummeln für bestimmte Nährstoffe – in dem Fall für Fett oder Eiweiß.

Fabian Rüdenauer, Hauptautor der Studie, erklärt: „Wir konzentrierten uns auf Fett- und Aminosäuren, welche die beiden wichtigsten Pollenmakronährstoffe aufbauen und sehr wahrscheinlich von Bienen geschmacklich wahrgenommen werden können.“

Dazu wurden Pollen mit zunächst wenig Fettsäuren versehen und anschließend der Fettgehalt erhöht. Die Forschergruppe fand heraus, dass die Erdhummeln hier gut unterscheiden können und Vorlieben zeigen. Bei den Pollen mit Variationen im Aminosäuregehalt trafen die Hummeln keine Unterscheidungen.

Was schmeckt den Hummeln?
Welche Nährstoffe verwenden Hummeln tatsächlich, um ihr Sammelverhalten anzupassen, und welche Konsequenzen hat das für ihr Überleben und ihren Fortpflanzungserfolg? Das waren die Leitfragen bei den anschließenden Fütterungsversuchen.

„Je mehr Fett im Pollen war, desto weniger haben die Hummeln gefressen“, fasst Leonhardt zusammen. Dabei nahmen die Hummeln sogar in Kauf, eher zu sterben, als fettreiche Pollen zu sich nehmen. Daraus schließt die Arbeitsgruppe, dass Fett in Pollen die Fortpflanzungsfähigkeit und auch das Überleben der Bienen beeinträchtigt und daher gemieden wird.

Eine Variation des Aminosäureanteils in den Pollen hatte auch hier keine Auswirkungen auf das Fressverhalten.

Hilfe für Bienen und Hummeln
„Unsere Studie unterstreicht die Bedeutung von Fett für pollensuchende Hummeln. Es zeigt sich auch, dass Nährstoffwahrnehmung, Nährstoffregulierung und reproduktive Fitness zusammenhängen“, so Dr. Johannes Spaethe von der Universität Würzburg, ebenfalls Leiter der Studie. „Die Bienen schmecken, was gut für sie ist, und sammeln entsprechend“, fasst Leonhardt die Ergebnisse zusammen.

Die Forschergruppe stellt aktuell einen Datensatz zur Pollenchemie zusammen, um einen Überblick über ein breites Pflanzenspektrum hinweg zu erhalten. Darüber hinaus erforscht sie die Nährstoffbedürfnisse weiterer Bienenarten. „Dadurch könnten künftig auch Blühmischungen und Schutzmaßnahmen wie Blühstreifen verbessert werden“, so der Ausblick der Forschenden.

Quelle: Technische Universität München

Studie zeigt: Asiatische Hornisse erreicht Hamburg

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Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) hat Hamburg erreicht. Erstmals identifizierten Wissenschaftler des Centrums für Naturkunde der Universität zusammen mit Bürgerwissenschaftlern ein lebendes Exemplar in Norddeutschland. Die Studie, die zudem den aktuellen Wissensstand zur Invasion dieser Art zusammenfasst, ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Evolutionary Systematics“ erschienen.

Invasive Arten sind eine der großen Herausforderungen in der modernen Welt, da sie sich durch die Globalisierung stark ausbreiten und so einheimische Arten bedrohen. Sie zählen deshalb zu den bedeutenden ökologischen und evolutionären Treibern. Hamburg als Hafenstadt mit Im- und Export steht hier besonders im Fokus, denn durch das „Tor zur Welt“ kommen neue, hier nicht heimische Arten in die Hansestadt.

Die Asiatische Hornisse ist für ihr aggressives Verhalten gegenüber Honigbienen bekannt und wird daher vor allem von Imkern als ernsthafte Bedrohung für die Bienenzucht, aber auch für andere Insekten gefürchtet. Das nun beschriebene Exemplar ist 2,2 Zentimeter groß und wurde lebend in Billbrook auf einem Firmengelände gefunden. Die Hornissen, die vor allem in Südchina, Ostindien und Indonesien beheimatet sind, werden bis zu drei Zentimeter groß und sind damit kleiner als einheimische Hornissen.

Ursprünglich reiste die Art offenbar über ein Nest in Töpferei-Produkten von Ostchina nach Europa. Das erste Exemplar dieser Art wurde 2005 in Südwestfrankreich gesichtet. Die Hornisse breitete sich in den Folgejahren schnell und unkontrolliert in Europa aus, über ganz Frankreich, in Teilen Spaniens, Portugals, Belgiens, Italiens, der Niederlande, Großbritanniens und im Südwesten Deutschlands. Die geschätzte Invasionsgeschwindigkeit für Frankreich liegt bei 78 Kilometern im Jahr.

„Tatsächlich kann die Ausbreitung von Arten aufgrund anthropogener Faktoren, also dem zufälligen Transport durch den Menschen, erheblich beschleunigt werden“, sagt Dr. Martin Husemann, Insektenkundler am Centrum für Naturkunde (CeNak). Der erste Fund in Norddeutschland ist für ihn ein Grund zur Wachsamkeit: „Wir müssen den Hamburger Fund ernst nehmen und die Ausbreitung der Art beobachten.“

Es ist noch nicht klar, ob sich in Norddeutschland schon eine Population der Asiatischen Hornisse angesiedelt hat oder ob es sich bei dem in Hamburg gesammelten Tier um einen Einzelfund handelt. „Angesichts der schnellen Invasionsgeschwindigkeit der Art und ihrer relativ hohen Klimatoleranz ist es jedoch durchaus möglich, dass die Art eigenständig nach Hamburg gelangt ist und sich dort jetzt vermehrt“, räumt Husemann ein. Der neue Fund könnte die Annahme widerlegen, dass der norddeutsche Raum klimatisch ungünstig für die Asiatische Hornisse ist.

Die Insektenforscher um Martin Husemann legten in diesem Zusammenhang auch eine Studie zu der tropischen Ameise Brachymyrmex cordemoyi vor, einer weiteren invasiven Art. Nach einem Fund in den Niederlanden haben sie jetzt eine weitere Population im Westen Deutschlands, in der Nähe von Euskirchen, bestätigt. Es wird vermutet, dass die kleine Ameisenart wahrscheinlich über tropische Pflanzen eingeführt wurde. Martin Husemann: „Besonders kleine und stressresistente Arten können den Ferntransport überstehen und sich in neuen Umgebungen mit einem speziellen Mikroklima einnisten, wie beispielsweise in Häusern, Gewächshäusern oder Schwimmbädern, ohne in natürliche Umgebungen zu entkommen. Allerdings kann der Klimawandel dazu führen, dass diese Arten sich in Zukunft auch im Freien ausbreiten, mit unvorhersehbaren Konsequenzen für unsere heimische Natur.“

Quelle: Universität Hamburg

Borchert-Kommisson übergibt Empfehlungen an Julia Klöckner

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Anfang April des vergangenen Jahres hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, das „Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung“ eingesetzt – unter Vorsitz des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert. Vernetzt wurden hier Entscheidungsträger und Fachleute aus Politik, Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft sowie Verbänden.

Aufgabe des Gremiums war es,
• die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen aus allen Bereichen der Nutztierhaltung zu analysieren,
• Lösungswege für den Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland zu erarbeiten, die ein Mehr an Tierwohl, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit für die Bauern vereinen,
• Ansätze für die Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Nutztierhaltung in Deutschland aufzuzeigen und
• mögliche Finanzierungsmodelle zu durchdenken.

Das Kompetenznetzwerk hat sehr zügig gearbeitet und vor Ablauf eines Jahres hierzu Empfehlungen vorgelegt. In Berlin wurden diese heute vom Vorsitzenden Jochen Borchert, Bundesminister a.D., und weiteren Mitgliedern an die Bundesministerin übergeben.

Julia Klöckner: „Damit Nutztierhaltung bei uns in Deutschland eine gute Zukunft und gesellschaftliche Akzeptanz hat, wird sie sich verändern müssen. Wie das gelingen kann, ist eine der zentralen Fragen für die Landwirtschaft. Um Nutztierhaltung im Land zu halten, braucht es einen Dreiklang: Sie muss sich wirtschaftlich rechnen. Gleichzeitig geht es um Akzeptanz, darum, die Bevölkerung mitzunehmen. Mehr Tierwohl und Umweltschutz sind dabei Voraussetzungen. Deshalb habe ich eine unabhängige Expertenkommission eingesetzt, deren Empfehlungen ich nun entgegennehme. Sie basieren auf unserem staatlichen Tierwohlkennzeichen, dessen Einführung das Gremium unterstützt.

Gehen wir den großen Schritt in Richtung Umbau, kostet das Geld. Höhere Erwartungen der Gesellschaft verursachen Mehrkosten. Ställe müssen umgebaut, die Produktion angepasst werden. Hierfür brauchen die Bauernfamilien einen Ausgleich und Planungssicherheit. Zudem soll Fleisch kein Luxusgut werden. Die Belange verschiedener Verbrauchergruppen gilt es bei der Finanzierung im Blick zu haben.

Die vorliegenden Empfehlungen – die auch herausfordernd sind – sind umfassend. Wir werden sie nun sorgfältig prüfen. Letztlich wollen wir zu einem gesellschaftlichen Konsens kommen, was uns bessere Bedingungen für Nutztiere wert sind. Wir brauchen nichts weniger als einen nationalen Tierwohlkonsens, der Vorbild für Europa ist.“

Zu den Empfehlungen wird es nun Gespräche mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und den Ländern, ebenso Konsultationen mit der EU-Kommission geben. Das Bundesministerium plant zudem, zügig eine Machbarkeitsstudie sowie eine sorgfältige Folgenabschätzung auf den Weg zu bringen.

Die Empfehlung des Kompetenznetzwerkes für Nutztierhaltung stehen hier zum Download bereit.

Quelle: BMEL

Geflügelwirtschaft würdigt „Gesellschaftsvertrag“: „Können aus dem Stand in Kennzeichnung einsteigen – ITW-Kriterien müssen in Stufe 1 integriert werden“

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Die deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung an die Bundesregierung als wichtigen Baustein für eine zukunftsfähige, von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragene Landwirtschaft in Deutschland. „Gemeinsam haben Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Tier- und Verbraucher-schutz in den vergangenen Monaten einen echten Gesellschaftsvertrag erarbeitet“, würdigt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügel-wirtschaft e. V. (ZDG), die Leistung des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung und insbe-sondere die umsichtige, konsensorientierte Leitung durch Bundeslandwirtschaftsminis-ter a. D. Jochen Borchert. Die deutsche Geflügelwirtschaft unterbreitet ein starkes An-gebot an die Politik mit einer echten Breitenwirkung für mehr Tierwohl, erhebt für die Umsetzung der Empfehlungen jedoch klare Forderungen an die Politik:

• Die Kriterien der Initiative Tierwohl (ITW) müssen in die Stufe 1 des Staatli-chen Tierwohlkennzeichens integriert werden
• Unerlässlich ist eine umfassende unabhängige Folgenabschätzung, welche die vor- und nachgelagerten Bereiche ausdrücklich mit einbezieht
• Es braucht eine vertraglich gesicherte, von einer breiten politischen Mehrheit getragene staatliche Tierwohlprämie mit mindestens 20 Jahren Laufzeit
• Der Zeitplan für die Umsetzung der in die Zukunft gerichteten strategischen Zielbilder muss realistisch sein und darf nicht zu kurzfristig sein!
• Es braucht eine verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung
• Die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks müssen in eine EU-weit einheitli-che Lösung münden, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Nutztierhal-tung zu erhalten.

„Wir sind sehr gut vorbereitet und quasi aus dem Stand in der Lage, mit rund 80 Prozent der Fleischerzeugung und 90 Prozent der Eiererzeugung in die Kennzeichnung einzustei-gen“, verweist Ripke auf die durch die Initative Tierwohl (ITW) und den Verein für kon-trollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) für Geflügelfleisch und Eier bereits si-chergestellte Nämlichkeit, also die kontrollierte und dokumentierte Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse in die Herkunftsbetriebe. Die Haltungskriterien liegen bei ITW und KAT definiert vor und können in der Arbeitsgruppe Geflügel des Kompetenznetzwerks zügig übernommen und an die spezifischen Erfordernisse des dreistufigen Labelsystems ange-passt werden.

Geflügelwirtschaft bietet echte Breitenwirkung für mehr Tierwohl
„Es geht immerhin pro Jahr um mehr als eine Million Tonnen Geflügelfleisch und über eine Million Tonnen Eier“, macht ZDG-Präsident Ripke die Breitenwirkung für mehr Tierwohl deutlich. „Damit hätte das ,Klöckner-Label‘ sofort Inhalt und Substanz – und die Verbraucher hätten zugleich ein breites Angebot.“ Ripkes klarer Appell geht in Richtung Politik: „Jetzt liegt es an der Politik, die Empfehlungen der Borchert-Kommission umge-hend aufzugreifen. Wir als deutsche Geflügelwirtschaft sind dabei ein verlässlicher Partner und gehen den Weg zu einem erfolgreichen Ergebnis mit, wenn die genannten Forderungen umgesetzt werden.“

Quelle: Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V

Lawsonien-Impfstoff von MSD Tiergesundheit erhält Animal Pharm Award 2019

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MSD Tiergesundheit wurde für seinen neuen Lawsonien-Impfstoff mit dem Animal Pharm Award als bestes neues Produkt für lebensmittelliefernde Tiere ausgezeichnet. Dieser Lawsonia-Impftstoff ist die erste kombinierbare intramuskuläre Impflösung in Europa für Schweine ab einem Alter von drei Wochen gegen Lawsonia intracellularis, dem Erreger von PIA, PHE, Ileitis.

Damit wird bereits das zweite Jahr in Folge eine MSD Innovation aus dem Schweine Impftstoff Bereich mit dem Animal Pharm Award geehrt. Im vorherigen Jahr hatte die IDAL Produktfamilie als nadelfreie Impflösung für Schweine diese Auszeichnung erhalten.

Circa 90% aller schweinehaltenden Betriebe in Europa sind von Lawsonia intracellularis, dem Erreger der Ileitis, betroffen. Auswirkungen können hohe Verluste, Durchfälle und verschlechterte Leistungen wie reduzierte tägliche Zunahmen und schlechtere Futterverwertung sein. Vor allem die subklinische Ileitis bleibt häufig unsichtbar und äußert sich nur in verschlechterten Leistungen, die die Wirtschaftlichkeit von schweinehaltenden Betrieben beeinträchtigen.

Der intramuskuläre Impfstoff gegen Lawsonia intracellularis reduziert nachweislich:
• Tierverluste
• Durchfälle
• Darmläsionen
• Erregerausscheidung
• Verminderungen der täglichen Zunahmen.

Durch die Impfung in den Muskel erhält jedes Tier sicher die volle Impfdosis. Besonders anwenderfreundlich und arbeitswirtschaftlich ist die Mischbarkeit mit der gebrauchsfertigen Kombi-Impfung gegen PCV2 und M. hyo von MSD Tiergesundheit. Im Bedarfsfall ist die Einzelanwendung mittels Lösungsmittel möglich. Der Totimpfstoff kann, falls notwendig, bei zeitgleicher antibiotischer Therapie erfolgreich angewendet werden, so dass auch unter solchen Betriebsbedingungen die Wirksamkeit gegenüber Lawsonia intracellularis gewährleistet ist. Die Immunitätsdauer von 21 Wochen bietet einen langen Schutz während der Mast.

Die intramuskuläre Impflösung gegen Lawsonia ist seit Januar 2020 in Deutschland erhältlich.

Quelle: MSD Tiergesundheit

Fall von atypischer BSE in der Schweiz

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In der Schweiz ist ein Fall von atypischer Boviner Spongiformer Enzephalopathie (BSE) – auch Rinderwahnsinn genannt – aufgetreten. Die betroffene 13-jährige Kuh wurde notgeschlachtet. Die vorgenommene Analyse zeigte, dass es sich nicht um die klassische, sondern um atypische BSE handelt.

Im Unterschied zur klassischen BSE kann die atypische BSE spontan und ohne Bezug zu Tiermehl in Futtermitteln auftreten. Für den Betrieb, aus dem die Kuh kam, hat dieser Einzelfall deshalb keine Folgen. Der Tierkörper wurde verbrannt.

BSE ist in der Schweiz sehr selten; der letzte Fall trat 2012 auf. Die Schweiz gilt daher seit 2015 als Land mit vernachlässigbarem BSE-Risiko. Auch der neue Fall ändert den internationalen Seuchenstatus der Schweiz nicht. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) meldete den Fall am 5. Februar 2020 der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und der Europäischen Union (EU-Kommission).

Quelle: Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen

Finnlands größter Ferkelbetrieb rentabel trotz Kupierverzichts

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Eine erfolgreiche Haltung von Langschwänzen ist immer eine besondere Herausforderung. Das verdeutlichen zahlreiche Studien etwa anhand der Häufigkeit von Schwanzverletzungen. Dass dies auch anders geht, beweist Timo Heikkilä. Er ist Finnlands größter Ferkelerzeuger und zudem langjähriger Kunde und Partner des niedersächsischen Stallausrüsters WEDA Dammann & Westerkamp. Für die Haltung von Schweinen mit unkupierten Schwänzen hat der Finne ein spezielles Konzept entwickelt. Dies praktiziert er so erfolgreich, dass seine Farm kürzlich von der EU-Kommission als Musterbeispiel für die Haltung von Langschwänzen ausgewählt wurde.

Timo Heikkiläs Farm mit 3.500 Sauen, 6.000 Ferkeln (7 bis 30 Kilogramm) im Flatdeck und 1.200 Jungsauen (30 bis 140 Kilogramm) steht im südwestfinnischen Rusko, 200 Kilometer westlich von Helsinki. „Bei uns in Finnland ist das Kupieren von Schwänzen seit dem 11. November 2002 verboten. Trotzdem haben wir im Januar 2003 mit der Haltung von Langschwänzen begonnen“, berichtet Heikkilä. Und seine Ergebnisse belegen, dass er mit seinem Ansatz richtig liegt: Lediglich zwei Prozent der Tiere kommen mit kaputten Schwänzen beim Schlachthof an.

Eliminierung der Stressoren
„Die Hauptursache für das Schwanzbeißen ist Stress“, betont Heikkilä. Stress entsteht seiner Meinung nach durch eine Reihe von Faktoren: Zum Beispiel dadurch, dass die Tiere nicht gleichzeitig fressen können. Zudem ist häufig die Klimatechnik nicht richtig eingestellt, sodass die Luft entweder schlecht ist oder Zugluft entsteht. „Ein weiterer Faktor ist, dass es nicht genug Beschäftigungs- und Spielmaterial gibt“, ergänzt er. „Alleine durch das Eliminieren dieser Stressfaktoren kann man bereits sehr viel erreichen“, weiß Heikkilä.

Hoher Gerste-Anteil im Futter
Schweinehaltern, die auf die Haltung von Langschwänzen umstellen möchten, macht Heikkilä daher Mut und rät: „Um den Stress für die Tiere zu reduzieren, empfehle ich den Einbau langer Tröge, also ein Fressplatzverhältnis von 1:1. Überdies sollten die Tiere am besten mit einer Flüssigfütterung versorgt werden.“ Timo Heikkilä arbeitet seit Jahren erfolgreich mit der Flüssigfütterung von WEDA. „Dadurch erhalten meine Tiere ihr Futter mit einem hohen Anteil an Gerste. Weizen sehe ich eher kritisch, da er weniger Rohfaser enthält“, berichtet er.

Hygienetechnik elementar
Timo Heikkilä verfüttert ausschließlich pelletiertes Zukauf-Fertigfutter. Die Pelletierung verhindert das Eindringen von Salmonellen über das Futter in seinen Tierbestand. Außerdem setzt er bei der Fütterung Säuren ein. Nicht zuletzt eine gute Hygiene in der Flüssigfütterung hält Heikkilä für elementar:

„Unsere Anlage ist mit der neuesten Hygienetechnik von WEDA ausgerüstet. Diese umfasst eine regelmäßige Reinigung der Behälter mit UV-Licht, die Spülung der gesamten Anlage mit Lauge sowie die Reinigung der Ablaufrohre im Stall.“ Damit gibt Heikkilä der Entstehung von Keimen und Bakterien keine Chance.

Gutes Stallklima
Eine weitere Säule seines Konzeptes ist das gute Stallklima. Um es zu erreichen, muss etwa die Schadgasbelastung reduziert werden. In Rusko gelingt dies auf drei Arten: durch die Senkung des Ammoniakgehalts, die Einströmung der Zuluft direkt in die Buchten und durch einen Anteil von zwei Drittel geschlossener Bodenfläche. Gerade Letzteres hält etwa die Gülleoberfläche in den Abteilen niedrig.

Extraportion Stroh regt Spieltrieb an
Den Einsatz von ausreichend Beschäftigungs- und Spielmaterial hält Timo Heikkilä für elementar:„Wir setzen dabei ganz puristisch auf Stroh, dass allerdings in guter Qualität vorliegen muss“, führt er aus. „Sobald wir merken, dass die Tiere beißen, werfen wir eine Extraportion Stroh in die Bucht. Das lenkt sie ab und regt sie sofort zum Spielen an.“ Den ersten Schritt zur erfolgreichen Umstellung auf die Haltung von Langschwänzen sieht Timo Heikkilä im Einbau von Langtrögen, um den Futterneid unter den Tieren zu unterbinden. „Das wichtigste ist jedoch meiner Erfahrung nach, alle Maßnahmen bereits im Vorfeld zu planen und nicht erst zu reagieren, wenn die Probleme schon da sind“, zieht Timo Heikkilä Bilanz seines erfolgreichen Haltungskonzeptes.

Quelle: WEDA Dammann & Westerkamp GmbH

ALDI Bio Weide Rind: ALDI SUISSE unterstützt schweizweit einzigartiges Weidemastprojekt

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ALDI SUISSE führt per Januar 2020 das Projekt sowie das damit verbundene Bio-Rindfleischsortiment «ALDI Bio Weide Rind» (ABWR) ein. Das Projekt wurde von ALDI SUISSE gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL vor rund zwei Jahren initiiert und sorgt dafür, dass männliche Milchrassekälber auf dem Geburtsbetrieb aufwachsen dürfen. Für sie gab es bislang im Bio-Landbau keine Verwendung.

Übernahme von Verantwortung
Das Projekt «ALDI Bio Weide Rind» basiert auf allen bewährten Bio-Standards, geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter: Im Rahmen von ABWR dürfen auch männliche Milchrassekälber auf dem Geburtsbetrieb aufwachsen. Solche Kälber werden aus der Milchviehhaltung unter höchsten Anforderungen an Tierwohl und Nachhaltigkeit aufgezogen. Aus ethischer und ökologischer Sicht ist es erstrebenswert, diesen Jungtieren aus der Milchproduktion ein artgerechtes Leben auf der Weide zu ermöglichen. Alle Jungtiere bleiben zwingend die erste Zeit – mindestens 150 Tage – auf dem Geburtsbetrieb. Somit entfallen Transporte sowie das Umstallen von jungen Kälbern mitten im Immunitätsloch im Alter von rund 4 Wochen, was den Antibiotikaeinsatz auf ein Minimum reduziert. Dies ist in der Schweiz einzigartig. ALDI SUISSE nimmt somit eine Pionierrolle im Detailhandel ein.

Nach zweijähriger Initiierungsphase gelangen erste Artikel in den Verkauf
Das Projekt wurde bereits 2018 ins Leben gerufen. Nun, nach knapp zweijähriger Aufbauphase, ist ab sofort eine Reihe von Rindfleischartikeln unter dem Label «ALDI Bio Weide Rind» im Verkauf erhältlich. «Mit dem Kauf dieses Produktes erhält die Kundschaft nicht nur ein qualitativ hochwertiges Fleischprodukt, sondern unterstützt gleichzeitig das damit verbundene schweizweit einzigartige Projekt, das wir gemeinsam mit dem FiBL entwickelt haben», freut sich Thomas Eberle, Buying Director bei ALDI SUISSE. Mitinitiator Eric Meili, Berater am Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, betont die grosse Herausforderung im Bio-Landbau und ergänzt stolz: «Das Projekt liegt mir in meiner Tätigkeit als Bio-Berater für das FiBL sehr am Herzen. Gemeinsam nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber den männlichen Milchrassekälbern wahr», so der studierte Landwirt.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Die Basis für das Projekt «ALDI Bio Weide Rind» bilden sämtliche bewährten Bio-Standards. Darüber hinaus zeichnen folgende Fakten das Projekt aus und machen es in der Kombination somit absolut einzigartig:

• Kälber dürfen auf dem Geburtsbetrieb aufwachsen, wo sie mindestens 150 Tage bleiben und abgetränkt werden.
• Stärkung und Aufbau des eigenen Immunsystems: Der Antibiotika-Einsatz kann so auf ein absolutes Minimum reduziert werden.
• Männliche Milchrassekälber dürfen auf Bio-Bauernhöfen leben.
• Futter erfolgt ausschließlich von saftigen Wiesen. Sojafütterung ist verboten.
• Einsatz spezieller «Flatskin»-Verpackung bei einigen Produkten, dadurch Plastikreduktion von 70 %.
• «Nose-To-Tail»-Ansatz: Das gesamte Tier wird verwertet.

Weitere teilnehmende Betriebe gesucht
Bisher haben sich rund 70 Betriebe für das Projekt angemeldet. Dies ist jedoch noch nicht ausreichend, um alle über 200 ALDI SUISSE-Filialen mit dem Bio-Rindfleischsortiment «ALDI Bio Weide Rind» zu versorgen. Derzeit ist lediglich das Bio-Weidehackfleisch schweizweit in allen 209 Filialen erhältlich. Die weiteren Artikel wie Filet, Ragout oder Entrecôte gibt es nur in rund einem Viertel der Filialen. Deshalb werden weitere teilnehmende Geburts- und Mastbetriebe gesucht. Interessierte Landwirtschaftsbetriebe werden gebeten, mit dem FiBL für weitere Informationen in Kontakt zu treten.

Quelle: ALDI SUISSE AG

BfR: Virusübertragung (H5N8) durch den Verzehr von Lebensmitteln vom Geflügel ist unwahrscheinlich

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In Brandenburg wurde bei einer wilden Blässgans ein Fall von hochpathogener aviärer Influenza (Geflügelpest, oft auch als Vogelgrippe bezeichnet) festgestellt, verursacht von einem Virus des Subtyps H5N8. Eine Übertragung des Erregers über Lebensmittel auf den Menschen ist nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand unwahrscheinlich. Für die Übertragung anderer aviärer Influenzaviren von Vögeln auf den Menschen waren in der Vergangenheit fast ausschließlich direkte Kontakte mit infiziertem lebendem Geflügel verantwortlich. Für die Möglichkeit einer Infektion des Menschen durch rohe Eier oder Rohwursterzeugnisse mit Geflügelfleisch von infizierten Tieren gibt es bisher keine Belege. Auf die Einhaltung von Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten sollte grundsätzlich geachtet werden, auch im Hinblick auf andere möglicherweise enthaltene Krankheitserreger.

Dabei gelten folgende allgemeine Hygienevorschriften:
• rohe Geflügelprodukte und andere Lebensmittel getrennt lagern und zubereiten, insbesondere wenn Letztere nicht noch einmal erhitzt werden
• Gerätschaften und Oberflächen, die mit rohen Geflügelprodukten in Berührung gekommen sind, gründlich mit warmem Wasser und Spülmittelzusatz reinigen
• Verpackungsmaterialien, Auftauwasser u. ä. sofort entsorgen
• Hände mit warmem Wasser und Seife waschen
• Geflügelspeisen gründlich durchgaren. Das bedeutet, dass für mindestens 2 Minuten eine Kerntemperatur von 70 °C erreicht werden muss.
• Eier sollten vor dem Verzehr gekocht werden, bis Eiweiß und Eigelb fest sind, d. h. je nach Größe für mindestens 6 Minuten.

Weiterführende Informationen des BfR sind hier veröffentlicht

Auf den Internetseiten des Friedrich-Loeffler-Instituts des Robert Koch Instituts und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finden sich weitere Hinweise zum Thema Vogelgrippe.

Weitere Informationen zu aviären Influenzaviren hat das BfR bereits früher veröffentlicht: Fragen und Antworten zur Lebensmittelhygiene in Zeiten der Vogelgrippe

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Bioreaktor Kuh – Antikörper aus der Kuh ersetzen Antibiotika

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Komplexe Lebensmittel wie Milch enthalten zahlreiche Einzelkomponenten, die für medizinische, ernährungstherapeutische oder technologische Zwecke genutzt werden können und damit die Wertschöpfung im Vergleich zum herkömmlichen Produkt signifikant steigern. So können mithilfe der sogenannten Milchproteinfraktionierung, einer speziellen Membrantechnik, aus der Milch gezielt geimpfter Kühe Antikörper gewonnen werden, die im Falle von Antibiotika-Resistenzen Anwendung finden. Antikörper spielen bei der Infektionsabwehr eine zentrale Rolle. Sie erkennen und markieren in den Körper eingedrungene Krankheitserreger und aktivieren daraufhin das Immunsystem.

Im Rahmen eines Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) haben Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht und Prof. Dr. Ulrich Kulozik vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) an der Technischen Universität (TU) München diese Fraktionierungsmethode jetzt wesentlich verbessert. Mithilfe der von ihnen entwickelten neuartigen Mikrofiltrationsmembranen ist es möglich, spezifische Antikörper aus der Milch abzutrennen und soweit anzureichern, dass sie unter anderem als Ersatz für Antibiotika eingesetzt werden können. Das Projekt war im November 2019 unter den drei Finalisten bei der Wahl zum Otto von Guericke-Preis der AiF. Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Medikamente auf Milchbasis
Durch die Ergebnisse des IGF-Projekts, das vom AiF-Mitglied Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) koordiniert wurde, ist der gesamte Prozess der Milchproteinfraktionierung deutlich effizienter geworden und eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten. So kann dieser innovative Ansatz perspektivisch zur Entwicklung von Medikamenten auf Milchbasis überall dort eingesetzt werden, wo es ein empfindliches Mikrobiom-Gleichgewicht gibt und dieses Gleichgewicht nicht mit unspezifischen Antibiotika zerstört werden soll.

Deutliche Verbesserung
„Bei der Mikrofiltration wird Milch mit Druck durch Membranen gepresst und dadurch in verschiedene Komponenten unterteilt“, erklärt Kulozik das Verfahren. „Die Methode war nicht neu. Damit aber die Antikörper im Filtrat landen und zudem von hoher Funktionalität und Reinheit waren, mussten wir die Membranen deutlich verbessern. Das ist uns gelungen“, freut sich der Forscher. Heidebrecht beschreibt die Gewinnung der Antikörper. „Im Prinzip setzen wir die Kuh als Bioreaktor ein und machen uns ihr Immunsystem zunutze. Indem wir die Kuh mit inaktiven menschlichen Krankheitserregern immunisieren, erzeugen wir ganz bestimmte Antikörper in der Kuhmilch. Die reichern wir dann entsprechend an und nutzen sie für die orale passive Immunisierung von Menschen.“ In einer Pilotanwendung wurden auf diese Art schon Antikörper gegen Krankenhauskeime erzeugt. Weitere mögliche Anwendungen sind die Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, bakteriellen Hauterkrankungen oder Karies. Derzeit ist eine große Studie in Vorbereitung, um ein neues Medikament auf den Markt zu bringen.

Hohe wirtschaftliche Relevanz
Mittlerweile sind die neuen Membranen auch kommerziell verfügbar. Für Dr. Wolfgang Holzmüller von der Allgäuer Milei GmbH bedeuten diese einen massiven Technologievorsprung für das Unternehmen. „Die beiden Wissenschaftler haben eine Schlüsseltechnologie weiterentwickelt, die wegweisend für die Milchindustrie ist. Die Projektergebnisse eröffnen uns völlig neue Anwendungsgebiete“, betont Holzmüller. Die Milei GmbH war als einer von 19 Industriepartnern am Projektbegleitenden Ausschuss des IGF-Projekts beteiligt.

Dr. Volker Häusser, Geschäftsführer des FEI, weist auf die hohe Zahl der beteiligten Industriepartner bei diesem Projekt hin: „19 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen haben dieses Projekt begleitet. Allein diese Zahl zeigt, wie relevant das Projektthema für die mittelständische Wirtschaft ist.“ Die Ergebnisse des Projekts werden perspektivisch gesehen milliardenschwere Märkte beeinflussen, ist sich Häusser sicher. „Vor allem aber werden die Ergebnisse positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen haben“, so sein Resümee.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie in der AiF-Mediathek

Quelle: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.