Mycoplasma bovis: Neuseeland keult über 22.000 Rinder

Weil der Erreger Mycoplasma bovis in Neuseeland noch nicht endemisch vorkommt, hat die Regierung eine Massenkeulung beschlossen. Die Gesamtkosten werden, einschließlich der Entschädigung für betroffene Bauern, mit $ 60 Millionen veranschlagt.

Wie der Erreger ins Land gekommen konnte, ist noch unklar. Mögliche Eintragswege sind der Import von Bullensamen, Kuhembryos, Impfstoffen, Futtermitteln, Maschinen oder lebenden Tieren. Als wahrscheinlichster Weg wird jedoch importierter Samen angesehen.

Mit Mycoplasma bovis behaftetes Fleisch ist für den menschlichen Verzehr zwar geeignet, trotzdem soll das Fleisch der gekeulten Tieren exportiert werden.

Quelle und Link: Science Media Centre, New Zealand

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