10 Tipps zum guten Ferkelstart

Ferkel kommen schutzlos und empfindlich auf die Welt. Sie brauchen viel Fürsorge und Unterstützung, um gesund aufwachsen zu können. Wir haben 10 Tipps für Sie zusammengestellt, die helfen, dass Ferkel gut starten können:

• Ferkelwache: Die Ferkelwache ist ratsam, weil der Tierbetreuer helfend eingreifen kann, falls es bei der Geburt Probleme gibt oder wenn ein Neugeborenes nicht die Zitzen und/oder das Ferkelnest findet. Sauen ferkeln bevorzugt in ruhigen Tagesperioden, also abends oder nachts, so dass bis zu viele Abferkelungen betreut werden können, wenn zwischen 6 und 22 Uhr Personal zugegen ist. Jedes Ferkel sollte trockengerieben werden, damit wird der Kreislauf angeregt. Trocknungspulver binden Feuchtigkeit rund um die Geburt, sie verhindern glitschige Böden und helfen den ferkelnden Sauen beim verletzungsfreien Aufstehen und Hinlegen. Der Nabel sollte desinfiziert und ein absterbender Nabel auf etwa 10 cm eingekürzt werden, damit er nicht in der Gülle hängt (Streptokokkengefahr!)

• Beifütterung: Eine sinnvolle Beifütterung unterstützt Sau und Ferkel beim Start ins Leben. Die Sau ist nach der Säugezeit besser konditioniert und die Ferkel nehmen schneller und gleichmäßiger zu. Die Ferkel können bei der Mutter bleiben und durch die kontinuierliche Versorgung mit hochwertigem Beifutter werden höhere Absetz- und Verkaufsgewichte erreicht. Man vermeidet zurückbleibende Ferkel durch fehlende Zitzenplätze.

• Ferkelstarter: Innerhalb der verschiedenen Futtermittel kommt dem Ferkelstarter eine besondere Bedeutung vor. Denn mit der Auswahl und optimalen Fütterung des Ferkelstarters stellt der Landwirt die Weichen für die Entwicklung gesunder und leistungsfähiger Schweine. Mehlige Ferkelstarterprodukte eignen sich sehr gut als Alleinnahrung bereits in den ersten Tagen nach der Geburt oder als Futtermittel neben der Muttermilch. Sie können von den Ferkeln leicht aufgenommen werden und sind besonders gut verträglich. Pelletierte und gekrümelte Ferkelstarter kommen vor allem in den ersten Lebenswochen zum Einsatz und versorgen die Tiere mit dem für eine optimale Entwicklung nötigen Eiweiß.


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