1190e imp – Assistenzfunktion: Follow me #Eurotier-Silbermedaille

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Ständiges Auf- und Absteigen ist typisch für die Arbeiten mit dem Radlader und nicht nur anstrengend, sondern birgt auch ein ständiges Gefahrenpotenzial für Verletzungen. Gerade bei Hof- und Radladern sind Tätigkeiten häufig, bei denen zwischen einem kurzen Vorsetzen der Arbeitsmaschine und einer anderen Arbeit gewechselt wird.

Das Assistenzsystem Follow me von Weidemann erleichtert diese Arbeit mit dem Hoftrac deutlich. Die Follow-me-Funktion ermöglicht es dem Bediener, vom Fahrzeug abzusteigen und den Hoftrac autonom zum nächsten Arbeitspunkt folgen zu lassen. Mit einem Handgerät kann der Bediener den Hoftrac zum Folgen auffordern und ihn am Ziel fixieren, anschließend kann dieser dann wieder zum nächsten Punkt folgen. Dabei muss aus Sicherheitsgründen dauerhaft ein Taster gedrückt sein. Um die Maschine wird ein virtueller Sicherheitsraum gebildet. Somit sind der Bediener und das Umfeld der Maschine entsprechend abgesichert.

Dieses System ermöglicht es dem Nutzer, Arbeiten mit dem Hoftrac ohne ständiges Auf- und Absteigen durchzuführen. Damit kann auch die Unfallgefahr beim Auf- und Abstieg reduziert werden.

Weidemann GmbH, Halle 27, Stand C24

Omegga One #Eurotier-Silbermedaille

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Aufgrund der intensiven züchterischen Optimierung auf die Legeleistung ist die Aufzucht männlicher Küken von Legerassen nicht darstellbar. Seit 2022 ist das routinemäßige Töten männlicher Küken am ersten Lebenstag verboten, wodurch eine sichere Bestimmung des Geschlechts noch im Ei nötig wurde.

Durch den Einsatz nicht-invasiver und kosteneffizienter, KI-gestützter Spektroskopie hat Omegga mit OmeggaOne die Technologie zur Geschlechtsbestimmung von Legehennen-Küken im Ei („in ovo“) entscheidend verbessert. Das neu entwickelte System erkennt das Geschlecht bis zum siebten Bruttag, wobei keine chemischen oder physischen Eingriffe ins Ei erforderlich sind und die embryonale Entwicklung der Küken somit nicht beeinträchtigt wird.

Das aus ethischer, Tierschutz- und Nachhaltigkeitssicht unnötige Töten männlicher Küken wird dadurch vermieden und die Effizienz durch das Einsparen von Platz und Ressourcen in der Brüterei gesteigert.

Omegga GmbH, Halle 17, Stand H18

HyCare Digital #Eurotier-Silbermedaille

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Schadnager sind in der Landwirtschaft ein nicht zu vernachlässigendes Problem, vor allem weil diese gelagertes Getreide und Futtermittel nicht nur aufnehmen, sondern auch kontaminieren können. Kontaminiertes Getreide und Futtermittel wiederum können Krankheiten bei Nutztieren und auch beim Menschen hervorrufen.

Bei HyCare Digital von MS Schippers handelt es sich um ein ganzheitliches System zur Schadnagerbekämpfung in landwirtschaftlichen Betrieben ohne den Einsatz eines Rodentizids. Dabei werden natürliche Methode der Schadnagervergrämung, wie die Ansiedlung von Fressfeinden und das Habitatmanagement, mit digitalen Beobachtungs- und Fallensystemen kombiniert. Über eine App können die einzelnen Beobachtungspunkte und Fallen überwacht werden. Die App meldet entsprechende Beobachtungen direkt auf das Smartphone des Landwirts, sodass dieser die nötigen Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Auch die Auslösung von Fallen wird gemeldet, damit diese schnell kontrolliert und reaktiviert werden können. Gleichzeitig wird die Bekämpfung auch dokumentiert.
HyCare Digital ermöglicht so ein gezieltes Schadnagermanagement, ohne dass Natur und Umwelt unnötig belastet werden.

MS Schippers, Halle 11, Stand A11

ATMOWELL-Technologie mit Ureaseinhibitor in Rinderställen #Eurotier-Silbermedaille

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Die Tierhaltung steht mit im Fokus nationaler und internationaler Regularien, wenn es um eine Reduktion des Ausstoßes von Luftschadstoffen geht. Wichtig ist hier vor allem eine Reduktion von Ammoniakemissionen, auch in Rinderställen.

Durch die Entwicklung eines Ureaseinhibitors für den Einsatz auf Laufflächen in Rinderställen, die Entwicklung einer Dosier-, Misch- und Befülleinheit für dieses Produkt und die Kombination mit einer Schiebertechnik mit einer entsprechenden Verteileinrichtung haben die SKW Stickstoffwerke Piesteritz zusammen mit der Firma BETEBE ein praxistaugliches System zur Marktreife gebracht, das es erlaubt, Ammoniakemissionen in Rinderställen gezielt am Ort der Entstehung, das heißt im Laufbereich der Tiere, deutlich zu reduzieren. Das System wird als funktionssicher eingeschätzt und funktioniert weitgehend autonom. Durch die Kombination der Applikationstechnik am zurücklaufenden Schieber mit einer Misch- und Dosiertechnik ist die tägliche Anwendung arbeitswirtschaftlich gut umsetzbar und dokumentierbar.

Damit steht sowohl bei einem Stallneubau als auch für die Nachrüstung in bestehenden Stallungen eine Möglichkeit zur Verfügung, die stallspezifischen NH3-Emissionen und somit unerwünschte Stickstoffeinträge in stickstoffsensible Ökosysteme zu reduzieren.

Die ATMOWELL-Technologie mit Ureaseinhibitor von SKW und BETEBE ist eine Kombination verschiedener, teilweise bekannter Technologien, die insgesamt zusammengenommen eine wesentliche Verbesserung darstellt, die wirtschaftliche Vorteile verspricht und umweltfachliche Ziele hinsichtlich der NH3-Emissionsminderung erreichbar macht.

SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH zusammen mit der BETEBE GmbH, Halle 12, Stand F23

espaFLEX – emissionsmindernde Spaltenauflage #Eurotier-Silbermedaille

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Nationale und internationale Regularien fordern eine zunehmende Reduktion von Luftschadstoffen – auch aus der Tierhaltung. Hier spielt vor allem Ammoniak eine Rolle, das im Rinderbereich vor allem dann entsteht, wenn Kot und Urin nicht unmittelbar getrennt werden, die Exkremente vor allem auf Laufflächen verbleiben und nicht zeitnah abtrocknen.

Zur Lösung dieses Problems hat das Gummiwerk Kraiburg die espaFLEX-Matte für neue und bestehende Spaltenbodenflächen entwickelt. Die espaFLEX-Matte hebt sich von den bestehenden Produkten am Markt durch ein spezielles Wellenprofil mit einer 3-prozentigen Gefällestruktur quer zur Laufrichtung ab.

Durch das 3-Prozent-Gefälle fließt Urin zügig durch die Schlitze ab und hinterlässt somit eine schnell abtrocknende Lauffläche. Die verbesserte Trockenheit der Laufflächen sorgt für trockenere Klauen mit entsprechend positiven Effekten auf die Klauengesundheit. Aufgrund des speziellen Designs erzielen Reinigungsroboter durch die sanfte „Welle“ weiterhin ein gutes Reinigungsergebnis.

Durch den schnellen Abfluss von Urin und in Verbindung mit Kot aufnehmenden Sammelrobotern sind neben den Aspekten für mehr Tierwohl und einer besseren Klauengesundheit geringere Ammoniakemissionen zu erwarten.

Gummiwerk KRAIBURG Elastik GmbH & Co. KG, Halle 12, Stand E57

MultiVacc (Impfmaschine) #Eurotier-Silbermedaille

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Junghennen werden in der Aufzucht vor der Umstallung in den Legebetrieb mit mehreren Impfstoffen nadelgeimpft. Bei dieser bisher in der Regel manuell durchgeführten Impfung per intramuskulärer Injektion mithilfe von Injektionsnadeln sind die Tiere großem Stress ausgesetzt. Außerdem besteht eine gewisse Gefahr von Erregerübertragungen oder abgebrochenen Nadeln im Tier und später im Fleisch und damit von Schmerzen für das Tier.

Die MultiVacc-Impfmaschine von Big Dutchman stellt eine bedeutende Weiterentwicklung im Bereich der Geflügelimpfung dar und bietet wesentliche Verbesserungen in Funktion und Verfahren. MultiVacc ist die erste halbautomatische Impfmaschine, die gleichzeitig vier Brust- und eine Flügelimpfung auf tierfreundliche Weise verabreichen kann, indem die Tiere manuell gefangen und in einer bestimmten Position an das Gerät gehalten werden.

Die wirtschaftliche Bedeutung von MultiVacc für die Praxis ist erheblich, da sie durch ihre Effizienz und das ergonomische Design die Arbeitsleistung deutlich steigert und den Aufwand für manuelle Impfungen reduziert. Dies führt nicht nur zu einer Verbesserung der Arbeitsqualität, sondern auch zu einer erhöhten Funktionssicherheit, da das Risiko von Fehlern bei der Impfverabreichung minimiert wird und damit die Tiergesundheit verbessert werden kann. Besonders hervorzuheben sind die hohen Hygienestandards, die MultiVacc erfüllt, sowie die tierfreundliche Anwendung, die den Stress für die Tiere während des Impfprozesses reduziert.

Insgesamt leistet MultiVacc einen wertvollen Beitrag zur Impfsicherheit in der modernen Geflügelhaltung.

Big Dutchman International GmbH (Schwein & Geflügel | Pig & Poultry), Halle 17, Stand D20

FlexiPigFloor #Eurotier-Silbermedaille

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Die Nutztierhaltung und gerade die Schweinehaltung stehen immer wieder vor Veränderungen, zum Beispiel durch neue gesetzliche Anforderungen, Anforderungen seitens der Vermarktung oder auch durch Anpassungen an der Haltungseinrichtung zur Steigerung des Tierwohls und zur Betriebsentwicklung. Auch die Aufrechterhaltung der Funktionssicherheit und Gesetzeskonformität bis hin zur Sanierung und Reparatur von Haltungseinrichtungen ist immer wieder eine Herausforderung. Hierbei spielt auch der Betonboden mit Perforation eine zentrale Rolle. Eine Anpassung der Schlitzweiten, Reduzierung des Perforationsgrades oder auch nur die Sanierung ausgewaschener Betonbodenelemente sind immer eine Herausforderung.

Das FlexiPigFloor-System von ASBO ermöglicht die einfache, dauerhafte, schnelle und kostengünstige Reparatur und bedarfsgerechte Anpassung bestehender Betonspaltenböden an geänderte Vorgaben zu Schlitzbreite und Schlitzanteil sowie zur Oberflächenausführung.

FlexiPigFloor besteht aus flexibel auf den Bedarf hergestellten Aluminiumprofilen und einer zementbasierten Beschichtung. Mithilfe der beschichteten Profile wird eine Reparatur bestehender Betonspalten ebenso ermöglicht wie die Anpassung der Schlitzbreiten an geänderte gesetzliche Vorgaben oder die Umwandlung bestehender Betonspalten in eine Liegefläche mit geringem Perforationsgrad.

FlexiPigFloor bietet damit eine effektive und effiziente Lösung zur Erneuerung und Umgestaltung von Betonspaltenböden. Somit können bestehende Bodensysteme ohne eine Demontage an neue Anforderungen angepasst werden.

ASBO B.V., Halle 15, Stand E19

Tränkeeimer-Deckel „Easyfüll“ mit Einfüllöffnung #Eurotier-Silbermedaille

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Nach wie vor ist die Kälberaufzucht der sensibelste Bereich in der Milchviehhaltung. Vor allem die Fütterungshygiene ist ein Thema mit hoher Priorität. Tatsächlich sieht man noch sehr oft offene Tränkeeimer an den Kälberiglus, weil insbesondere bei der Fütterung mit einem Milchtaxi das Abnehmen und Wiederanbringen von Deckeln einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet, der vielfach gescheut wird. Offene Tränkeeimer erleichtern jedoch den Eintrag von Schmutz und vor allem von Fliegen im Sommer stark.

Mit dem Tränkeeimer-Deckel Easyfüll bietet Hiko eine einfache und vor allem praktikable Lösung für dieses Problem. Der Deckel besitzt eine sich selbst verschließende Öffnung, durch die der Einfüllstutzen des Milchshuttles jederzeit eingeführt und der Eimer befüllt werden kann. Da sich das Handling kaum von einer Befüllung ohne Deckel unterscheidet, ist eine hohe Akzeptanz beim Personal zu erwarten.

So bleiben mithilfe des Tränkeeimer-Deckels Easyfüll die Tränkeeimer dicht geschlossen, wodurch ein Eintrag von Fremdstoffen wie Schmutz oder Fliegen weitestgehend ausgeschlossen wird.

HIKO GmbH, Halle 11, Stand: D59

Spinder Track #Eurotier-Silbermedaille

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Sich verändernde Gruppengrößen sind im Kuhstall ein alltägliches Geschehen. In der Regel sind Tore im Stall festmontiert und nicht oder nur schwer zu verändern. Dadurch entstehen oftmals ungenutzte Freiräume im Stall.

Spinder bietet nun mit dem Spinder Track eine Lösung für dieses Problem. Über ein auf Schienen laufendes Tor kann die nutzbare Stallfläche jederzeit an die entsprechende Gruppengröße angepasst werden. Dabei ist das System so konzipiert, dass es von einer Person bedient und an der gewünschten Position verriegelt werden kann. Durch ein integriertes Schiebetor können Tiere oder Personen jederzeit passieren. Das System kann sowohl in neu gebauten Ställen eingebaut als auch in bestehenden Ställen nachgerüstet werden und wird auf die jeweiligen Spezifikationen des Stalls angepasst. Auf diese Weise sind insbesondere aufgrund der Höhe der Schiene kaum Beeinträchtigungen bei anderen Arbeiten im Stall zu erwarten.

Mithilfe des Spinder Track ist somit eine optimale Flächennutzung möglich.

Spinder Dairy Housing Concepts, Halle 12, Stand D03

Sharky430 #Eurotier-Silbermedaille

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Das Waschen von Volierenställen in der Legehennenhaltung ist durch die komplexen und verwinkelten Anlagen auf verschiedenen Ebenen eine Herausforderung. Bei der bisherigen manuellen Reinigung sind einige Stellen schwierig zu erreichen und führen somit zu einem hohen Arbeitsaufwand bei nicht immer zufriedenstellenden Reinigungsergebnissen.

Der Sharky430 von Big Dutchman International ist ein weiterentwickelter Waschroboter für die Reinigung von Aufzucht- und Legehennenställen mit Volierenanlagen. Der Waschroboter wurde hierfür durch einen sehr flexiblen Wascharm erweitert, der es ermöglicht, alle Bereiche in einer Voliere zu erreichen. Die wesentliche Verbesserung des Waschroboterarmes mit mehr Freiheitsgraden führt zu einem besseren Reinigungsergebnis, da auch schwer zugängliche Stellen durch den Wascharm erreicht werden.

Als erster hoch automatisierter und flexibel programmierbarer Waschroboter, der speziell für Aufzucht- und Legevolieren entwickelt wurde, erfüllt er die Anforderungen der Praxis auf eindrucksvolle Weise. Der wirtschaftliche Nutzen des Sharky430 ist beachtlich, da er durch seine Effizienz und Flexibilität die Arbeitsleistung deutlich steigert und gleichzeitig die Arbeitsqualität verbessert. Zusätzlich kann Wasser eingespart und damit ressourcenschonend gearbeitet werden. Durch die mitgelieferten Waschprogramme für Big Dutchman-Volieren und die Möglichkeit, diese Programme individuell anzupassen, bietet der Sharky430 eine hohe Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit.

Insgesamt leistet der Waschroboter Sharky430 einen wertvollen Beitrag für eine moderne Geflügelhaltung.

Big Dutchman International GmbH (Schwein & Geflügel | Pig & Poultry), Halle 17, Stand D20

Lowered Heated Piglet Nest #Eurotier-Silbermedaille

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Das Ferkelnest soll als fester Bestandteil der Abferkelbucht dabei helfen, die Unterschiede im Wärmebedarf von Sauen und Ferkeln in den ersten Lebenstagen auszugleichen und Saugferkelverluste durch Erdrücken zu verringern. Zudem muss der Abferkelstall besonders hohe Haltungs- und Hygienestandards erfüllen.

Das abgesenkte Ferkelnest von Nooyen Manufacturing bietet hier mehrere Vorteile. Durch das leicht abgesenkte und geneigte Nest wird eine Kuhle simuliert. So wird das Ferkelnest besser angenommen und das Risiko von Erdrückungsverlusten verringert. In die Kuhle kann Einstreu oder Einstreupuder eingebracht werden, ohne übermäßige Verluste zu verursachen. Die leicht perforierte Oberfläche leitet Flüssigkeiten ab und das Nest bleibt trocken und hygienisch sauber. Das im Ferkelnest verbaute Heizsystem des Nestes kann mit warmem Wasser oder Strom betrieben werden und sorgt für gleichmäßige Wärme von unten. Dabei ist das Ferkelnest mit jeder Abferkelbucht kompatibel und kann einfach in bestehende Systeme integriert werden.

Das Lowered Heated Piglet Nest von Nooyen Manufacturing stellt somit eine entscheidende Verbesserung in der Ausgestaltung der Abferkelbuchten dar.

Nooyen Manufacturing B.V. Nooyen Pig Flooring, Halle 15, Stand B03

Urban SipControl: Monitoring und Verbesserung des Tierwohls von Kälbern durch Analyse und Regelung des Trinkvorgangs #Eurotier-Silbermedaille

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Gesunde, vitale Kälber sind die Basis für eine erfolgreiche Milchproduktion. Vor diesem Hintergrund ist eine intensive Beobachtung der Kälber von Bedeutung. Die Digitalisierung unterstützt die Beobachtung, Bewertung und Steuerung relevanter Prozesse durch Sensorik und intelligente Algorithmen stetig mehr und unterstützt damit die Tiergesundheit und das Wohlbefinden in der Kälberhaltung.

Urban SipControl ist ein neuartiges System zur Bestimmung des Tierwohls von Saugkälbern an Tränkeautomaten. Das System erfasst hochauflösend die Saugstärke des Tieres sowie die einzelnen Schluckvorgänge während des Tränkevorgangs und kann tierindividuell den Tränkevorgang durch eine aktive Durchflussregelung anpassen. Physiologisch optimierte Tränkedauern in Verbindung mit geringen Schluckmengen können somit tierindividuell bei jedem Trinkvorgang realisiert werden. Abweichungen von den tierindividuellen Saugmustern können für eine vorausschauende Gesundheitsüberwachung genutzt werden.

Urban SipControl tastet mittels eines hochauflösenden, induktiven Durchflusssensors den pulsierenden Volumenstrom, der sich in der Saugleitung von nuckelnden Kälbern einstellt, in Mikrosekundenintervallen ab. Dabei werden beim Trinkvorgang hochgenau die Anzahl der Schlucke, die aufgenommene Menge je Schluck sowie die Saugstärke des Kalbes erfasst und bewertet. Die Länge des Saugvorgangs kann bei Bedarf tierindividuell angepasst werden.
Der Urban SipControl stellt damit eine wesentliche Weiterentwicklung der Kälberfütterung am Tränkeautomaten dar.

URBAN GmbH & Co. KG, Halle 13, Stand B09

SILOKING Schwerlastmagnet #Eurotier-Silbermedaille

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Im Bereich der mechanisierten Rinderfütterung stellen gerade eisenhaltige Fremdkörper in der Mischration ein erhebliches Gefahrenpotenzial für die Tiere dar. Durch die Aufnahme solcher Fremdkörper kann es zu schwerwiegenden Verletzungen im Verdauungstrakt der Rinder kommen, die oft zu Erkrankung des Tieres und bisweilen auch zum Abgang betroffener Tiere führen können. Um diesem Problem zu begegnen, werden in Futtermischsystemen schon seit geraumer Zeit Permanentmagnete eingebaut, an denen sich diese magnetisierbaren Fremdkörper anhaften.

Die anhaftenden Fremdkörper mussten bisher jedoch in Handarbeit einzeln vom eingebauten Magneten abgelöst werden. Dieses Vorgehen führte nicht selten zu Verletzungen bei der ausführenden Person, da unter anderem Messer zur Futterzerkleinerung in unmittelbarer Nähe zu den Magneten verbaut sind.

Bei der Konstruktion von Siloking Mayer Maschinenbau kann nun erstmals der Schwerlastmagnet komplett mit seinem umgebenden Gehäuse und allen anhaftenden Fremdkörpern entnommen werden. Dadurch verlagert man die Tätigkeit des Ablösens aus dem Hauptgefahrenbereich, erleichtert die gesamte Aufgabe und verringert das Verletzungsrisiko deutlich.

Die innovative Magnetkonstruktion von Siloking Mayer Maschinenbau stellt deshalb eine deutliche Weiterentwicklung im Bereich der Futtermischsysteme dar.

SILOKING Mayer Maschinenbau GmbH, Halle 27, Stand E15

ATX Wärme-Leitfunktion für Saugferkelnest #Eurotier-Silbermedaille

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Die Temperaturstabilität der Ferkel ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren in Bezug auf die Überlebensrate von Saugferkeln. Gerade in zur freien Abferkelung ausgelegten Abferkelbuchten besteht die Herausforderung, neugeborene Ferkel möglichst schnell in das gewärmte Ferkelnest zu leiten.

Die Firma ATX hat mit ihrem ATX Thermonest ECO diese Wärme-Leitfunktion entscheidend weiterentwickelt. Die mittels Patent geschützte Vorhangarretierung kann einhändig sehr einfach und damit effektiv und zeitsparend umgelegt werden. Der Vorhang ist beim Senken des Deckels nach oben umgelegt, was die Bedienung erheblich erleichtert. Auch das multifunktionale Brett zur Leitung der Wärme und zum Absperren des Nests ist eine bemerkenswerte Innovation. Die Umfunktionierung des Brettes gelingt mit wenigen Handgriffen schnell, sicher und technisch ausgereift. Für das Einrichten der Wärme-Leitfunktion vor dem Abferkeln werden pro Bucht nur 7 bis 10 Sekunden benötigt, womit das Produkt auch für Großbetriebe interessant ist.

Die ATX Wärme-Leitfunktion für Saugferkelnest stellt somit eine wesentliche Weiterentwicklung des Ferkelnestes dar, die sowohl das Tierwohl der Ferkel als auch die Handhabung durch den Tierhalter in besonderer Weise verbessert.

ATX Suisse GmbH, Halle 16 Stand, C03

Eggytizer #Eurotier-Silbermedaille

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Die Desinfektion von Bruteiern ist im Hygienemanagement unabdingbar und dient neben dem besseren Bruterfolg auch der Tierseuchenprävention. Bisherige Verfahren mit zum Teil gesundheitlich bedenklichen Stoffen sind verboten oder zumindest aus ökologischen und arbeitsschutztechnischen Gründen kritisch zu sehen.

Der eggytizer von Agri Advanced Technologies setzt auf den Einsatz von Elektronenstrahl-Sterilisationstechnologie (eBeam) zur Desinfektion der Bruteier. Diese Form der Sterilisation mit beschleunigten Elektronen ermöglicht eine höhere Eindringtiefe in die Eierschale als die herkömmlichen Behandlungen mit UV oder Ozon. Der Prozess ermöglicht eine höhere Desinfektionsleistung als die herkömmlichen Methoden. Insgesamt werden durch die verbesserte Desinfektionsleistung eine Verbesserung der Tiergesundheit sowie ein wirtschaftlicher Vorteil bei gleichzeitigem Verzicht auf chemische Desinfektionsmittel erwartet. Darüber hinaus konnte in ersten Versuchen ein besseres Schlupfergebnis erzielt werden.

Insgesamt leistet der eggytizer somit einen wertvollen Beitrag in der modernen Geflügelhaltung.

Agri Advanced Technologies GmbH, Halle 17, Stand B20

Zinpro IsoFerm #Eurotier-Silbermedaille

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Zum Erreichen hoher Leistungen ist in der Rinderhaltung vor allem eine optimale Futterversorgung erforderlich. Insbesondere gilt es, über eine bestmögliche Pansenfunktion einen Großteil des Nährstoffbedarfs über das Grundfutter zu decken. Dies stellt einerseits die kostengünstigste Fütterungsoption dar und wirkt sich andererseits auch deutlich auf die Tiergesundheit aus. Immer stärker rücken dabei das Pansenmilieu und die Pansenmikroben in den Fokus, die letztlich das Grobfutter aufschließen.

Die Bedeutung von Iso-Säuren als Nährstoffe für Pansenbakterien ist seit Langem bekannt und erwiesen. Eine Anwendung über die Fütterung zeigte sich in der Vergangenheit allerdings als schwierig. Mit dem neuen, patentierten Verfahren zur Maskierung des unangenehmen Geruchs von Iso-Säuren sowie mit weiterer intensiver Forschung wurden nun die anwendungstechnischen Hürden genommen und auch die Situationen identifiziert, unter denen Pansenmikroben von zusätzlichen verzweigtkettigen Fettsäuren profitieren können.

Zinpro IsoFerm ist eine Mischung flüchtiger Fettsäuren. Sie entstehen „natürlicherweise“ im Pansen beim Abbau verzweigtkettiger Aminosäuren und stellen Wachstumsfaktoren gerade für cellulolytische Pansenmikroben dar. So haben sie bei gezielter Zulage das Potenzial zur Verbesserung der mikrobiellen Proteinsynthese und Faserverdaulichkeit, wodurch Pansenfunktion, -stoffwechsel und -effizienz gefördert werden. Versuche zeigen eine um bis zu 15 % höhere Faserverdauung und eine um bis zu 6 % gesteigerte mikrobielle Proteinsynthese. Zudem weisen neue, vorläufige Versuchsergebnisse auf ein Potenzial zur Verringerung der Methanproduktion hin.
Der Zusatz von Zinpro IsoFerm kann somit – je nach Stoffwechsellage der Kuh – zu einer höheren Milchmenge in der Frühlaktation oder zu einer besseren Persistenz der Laktationskurve in der Spätlaktation führen. Dies hat eine höhere Rentabilität des Betriebes zur Folge.

Zinpro Corporation, Halle 22 Stand, C31

EXON Dual und EXON Mini #Eurotier-Silbermedaille

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Der Stand der Technik von manuell betriebenen Geräten zur Reinigungstechnik in landwirtschaftlichen Haltungssystemen hat sich seit Jahren nicht weiterentwickelt. Die Geräte bestehen im Wesentlichen aus einer Hochdruckpistole, die auf der einen Seite mit einer Lanze und auf der anderen Seite mit einem Hochdruckschlauch verbunden ist.

Die Firma AUFRATECH bietet durch die Entwicklung von sogenannten Exoskeletten dem Benutzer nun eine wesentliche Erleichterung bei Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger an. Der EXON Dual und der EXON Mini wurden für eine den Körper deutlich weniger belastende Arbeit bei Hochdruckreinigungsaufgaben entwickelt.

Durch ein leichtes, verstellbares und komfortables Rohrchassis und entsprechende Gurte ergeben sich wesentliche Vorteile bei der Verteilung des Lanzengewichts auf die Schulter, weil damit die Reaktionskräfte der Reinigungslanze auf den Rumpf verteilt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Zuführschlauch im Taillenbereich zu befestigen. Mithilfe eines beidhändigen Befehlsmodules, das dauerhaft vor dem Benutzer platziert ist, ergibt sich zudem eine geringe Auslösekraft.

Durch eine bequeme und perfekt ausbalancierte Haltung werden die drastischen Belastungen der oberen Gliedmaße, insbesondere der Schultern, deutlich reduziert. Zugleich ergeben sich weniger Vibrationen und die Arbeitsproduktivität wird wesentlich verbessert.

AUFRATECH, Halle 24, Stand A23

Tierhaltungskennzeichnungsgesetz: Verbändeallianz kritisiert Vorgehen und Kriterien des BMEL zur Ausweitung auf Rindfleisch.

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Mit einem Eckpunktepapier zur Tierhaltungskennzeichnung von Rindfleisch hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am Donnerstag, den 10. Oktober 2024, über die geplante Ausweitung des bestehenden Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes informiert. Eine Verbändeallianz kritisiert das Vorgehen des BMEL und die vorgestellten Kriterien scharf.

Die Verbände halten eine Tierhaltungskennzeichnung grundsätzlich für richtig und sinnvoll. Deshalb hat die Wirtschaft u.a. mit der Initiative Tierwohl, dem QMilch-Programm und der bekannten privaten Haltungsformkennzeichnung im Handel Transparenz für den Verbraucher geschaffen. Mit der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung bei Schweinefleisch hat Bundesminister Özdemir jedoch ein Gesetz geschaffen, das noch erhebliche Mängel aufweist. Bevor dieses Gesetz auf den Rindfleischbereich ausgeweitet wird, müssen zunächst die Geburtsfehler des Gesetzes behoben werden. Beispiele dafür sind die fehlende bundeseinheitliche Auslegung der Kriterien für die verschiedenen Kategorien, die ungeklärte Frage der Datenweitergabe an die nachgelagerten Stufen, die unzureichende Möglichkeit zum Downgrading und die mangelhafte Einbindung privater Systeme.

Auch die ersten Vorschläge für die Kriterien bei Rind in den jeweiligen Stufen, die das BMEL mit dem Eckpunktepapier vorgelegt hat, gehen an der Realität vorbei und weisen verschiedene Inkonsistenzen zwischen den einzelnen Stufen auf. Anhand der Kriterien, die für die letzten 12 Monate vor der Schlachtung gelten, sollen Jungbullen und Milchkühe eingestuft werden. Es wird aber nicht berücksichtigt, wie eine andere Aufstallung der Milchkühe während der Trockenstehphase oder auch Haltungssysteme mit zunehmender Automatisierung (Melken, Fütterung) zu bewerten sind. Statt die Landwirtschaft zu entlasten, wird die Wettbewerbsfähigkeit der Tierhaltung in Deutschland weiter eingeschränkt und zusätzliche Bürokratie erzeugt, ohne dass ein Mehr an Tierwohl absehbar ist. Die geplante Erweiterung des bestehenden Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes führt in der vorgelegten Form zu einer hohen Verunsicherung der Betriebe, die bereits erhebliche Tierwohlinvestitionen getätigt haben, um an den Mehrwertprogrammen der Wirtschaft teilzunehmen zu können und nun erneut ihre Ställe umbauen müssten. Darüber hinaus gehen die Anforderungen an einigen Stellen ohne wissenschaftliche Begründung weit über die Anforderungen der von der Wirtschaft getragenen Systeme hinaus und gefährden die dort erzielten Fortschritte beim Tierwohl in hohem Maße.

Auch das Vorgehen des BMEL wird von den Verbänden und Organisationen kritisiert. So wurden weder die Tierhalter noch die Fleisch- und Milchwirtschaft oder die etablierten Systemträger der Wirtschaft in die Erarbeitung des Eckpunktepapiers einbezogen. Die Verbände und Organisationen der Wirtschaft fordern das BMEL auf, zunächst die bestehenden Probleme bei der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung für Schweinefleisch zu lösen und dann mit den Wirtschaftsbeteiligten wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Ausweitung auf Rindfleisch zu erarbeiten und dabei bestehende Ausarbeitungen zu berücksichtigen.

Quelle: Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH

Vaccybot #Eurotier-Goldmedaille

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Junghennen werden in der Aufzucht vor der Umstallung in den Legebetrieb mit mehreren Impfstoffen nadelgeimpft, das heißt, die Impfung erfolgt per intramuskulärer Injektion mithilfe von Injektionsnadeln. Bisher werden die Impfungen manuell durchgeführt, was für die Tiere Stress und Schmerz bedeuten kann sowie eine gewisse Gefahr von Erregerübertragungen oder abgebrochenen Nadeln im Tier und später im Fleisch birgt.

Die Firma Agri Advanced Technologies hat nun mit Vaccybot das erste vollautomatische Verfahren zur Brustimpfung bei Geflügel entwickelt. Es handelt sich um eine Neuentwicklung, die das Potenzial besitzt, die Geflügelimpfung hinsichtlich Genauigkeit und Impferfolg zu revolutionieren. Das System ermöglicht die gleichzeitige Injektion von bis zu sechs verschiedenen Impfstoffen mit einer bislang unerreichten Präzision und Geschwindigkeit. Die innovative Technologie, die eine 3D-Stereoskopie-NIR-Kamera und eine Realbild-Farbkamera in Verbindung mit intelligenter Algorithmik nutzt, vermisst die manuell in eine bereits vorhandene Sortiervorrichtung eingehängten und vorbeifahrenden Tiere im Submillimeterbereich und berechnet innerhalb von Millisekunden die exakte Zielposition für die Impfung. Durch die dynamische Steuerung eines 2D-Delta-Roboterarms mit sechs Achsen wird eine punktgenaue Applikation der Impfstoffe erreicht, wobei die Genauigkeit bei einem Quadratzentimeter liegt. Dies führt nicht nur zu einer erheblichen Verbesserung der Impfqualität, sondern reduziert auch deutlich den Stress für die Tiere. Darüber hinaus verbessert das System die Betriebs- und Arbeitswirtschaft durch die Reduktion von Arbeitsschritten und die stets gleichbleibende Qualität der Impfungen, was zu einer Verbesserung der Tiergesundheit beitragen kann.

Insgesamt erfüllt die automatisierte Impfung mit dem Vaccybot die Kriterien für die Verleihung der Goldmedaille auf herausragende Weise und stellt einen bedeutenden Fortschritt in der modernen Geflügelhaltung dar.

Agri Advanced Technologies GmbH, Halle 17 Stand, B20

Kaltplasma Milbenfalle EX #Eurotier-Goldmedaille

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Die Rote Vogelmilbe kommt weltweit in Geflügelställen vor allem bei Legehennen vor. Die Ektoparasiten leben und vermehren sich in der direkten Umgebung der Tiere und kommen in der Dunkelphase auf die Tiere, um Blut zu saugen. Bei einer massenhaften Vermehrung der Milben kommt es zu einer starken Beeinträchtigung der Tiergesundheit und der Wirtschaftlichkeit. Derzeit wird die Rote Vogelmilbe mithilfe von Akariziden, Silikaten oder Antiparasitika bekämpft. Ein technisches System zur Bekämpfung der Roten Vogelmilbe gab es bisher nicht.

Die neue Technologie der Kaltplasma Milbenfalle EX von MIK International setzt auf die Bekämpfung der Milben mittels einer Milbenfalle. In dieser werden die Milben einem kalten Atmosphärendruckplasma ausgesetzt, das durch dielektrische Barriereentladung in einem Entladungsraum erzeugt wird. Dieser befindet sich zwischen einer von einem Dielektrikum abgedeckten, elektrisch positiv aufladbaren Elektrode und einer geerdeten Elektrode. Die Wirkung auf verschiedene Entwicklungsstadien, das heißt die Milbe selbst sowie Milbeneier, konnte in einem Versuch nachgewiesen werden. Die Milbenfallen werden unterhalb der Sitzstangen angebracht und sind mit einer automatischen Reinigung ausgestattet, die die abgetöteten Milben aus der Falle herausschiebt.

Durch die Kaltplasma Milbenfalle EX könnte in Zukunft der Einsatz von Akariziden, Silikaten oder Antiparasitika verringert und eine deutliche Verbesserung der Tiergesundheit sowie der Wirtschaftlichkeit erreicht werden. Damit erfüllt sie die Kriterien für die Verleihung der Goldmedaille auf herausragende Weise.

MIK INTERNATIONAL GmbH & Co. KG, Halle 15, Stand: D26